Österreich gehört zu den glücklichen Ländern, in denen eine Frau nachts allein durch den Park gehen kann, ohne sich fürchten zu müssen. Gefährlich wird es erst, wenn sie nach Hause kommt.
Artikel mit Tag schurke der woche
Dienstag, 29. April 2008
Eat this, Alpenrepublik!
Klar, alle Zeitungen haben das Ereignis, das unter “Amstetten” firmiert, auf Seite 1. Kann man ja machen. Man kann auch, wie die Taz, einen Kommentar daruntersetzen, der sich auf differenzierte Weise mit der Sensationsgeilheit von Medien und Öffentlichkeit auseinandersetzt und klarstellt, dass solche schrecklichen Vorkommnisse nicht verallgemeinerbar sind und nichts über die Gesellschaft als solche aussagen. Ist aber langweilig. Und jetzt Auftritt Leipziger Volkszeitung mit ihrem Leitartikler Norbert Mappes-Niediek:
Dienstag, 8. April 2008
Peace in the Middle-East and free Willy
Das mit Tibet ist schon schlimm, weiß ja jeder. Auf die brenzlige Situation wird zur Zeit gerne während des Gefahrguttransportes des Olympischen Feuers aufmerksam gemacht. Wäre ich PR-Berater der chinesischen Regierung, hätte ich aber auf eine bunter zusammengesetzte oder unauffälligere Truppe von Flammenschutzbeauftragten Wert gelegt. So wirken die Herren in den Trainingsanzügen eher wie die Bodyguards eines mittelmäßigen Bond-Widersachers und die olympische Vorfreude vermag nicht, das Schurkenstaat-Image zu verdrängen.

Ebenfalls in einem Schurkenstaat wähnt sich der geschätzte Funk-Sänger Snoop “Doggy” Dogg. Nachdem er dank seines oberaffengeilen Videos von Null auf eins in meine Hitparade eingestiegen ist (bei diesem Auftritt hat mich auch sein “Ring” schwer beeindruckt), schaltet er sich jetzt mit einer interessanten These in den amerikanischen Vorwahlkampf ein.
Solche Neuigkeiten gibt’s hier. Eine meiner Schwächen ist übrigens, mir alle Kommentare unter solchen Beiträgen durchzulesen und darüber zu verzweifeln.
Auch das noch: Hab heute morgen übrigens in der Zeitung gelesen, dass die PR-Firma, die das NOK Chinas berät, bereits 1989 der KP nach dem Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens zur Seite stand. ts,ts,ts
...
Und das auch noch: Spiegel-Online befasst sich jetzt auch mit den Flammenschützern/Schlägern.

Ebenfalls in einem Schurkenstaat wähnt sich der geschätzte Funk-Sänger Snoop “Doggy” Dogg. Nachdem er dank seines oberaffengeilen Videos von Null auf eins in meine Hitparade eingestiegen ist (bei diesem Auftritt hat mich auch sein “Ring” schwer beeindruckt), schaltet er sich jetzt mit einer interessanten These in den amerikanischen Vorwahlkampf ein.
“The KKK gave Obama money. They was one of his biggest supporters. The media won’t tell you that. They don’t want you to know that. They just want you to know that this nigger befriended this other nigger who be threatening your values. But we all know all presidents lie to get into fucking office. That’s they fucking job.”
Solche Neuigkeiten gibt’s hier. Eine meiner Schwächen ist übrigens, mir alle Kommentare unter solchen Beiträgen durchzulesen und darüber zu verzweifeln.
Auch das noch: Hab heute morgen übrigens in der Zeitung gelesen, dass die PR-Firma, die das NOK Chinas berät, bereits 1989 der KP nach dem Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens zur Seite stand. ts,ts,ts
...
Und das auch noch: Spiegel-Online befasst sich jetzt auch mit den Flammenschützern/Schlägern.
Geschrieben von ti_dr
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10:09
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Donnerstag, 7. Februar 2008
Curriculum vitae
Geschrieben von ja_be
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19:36
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Dienstag, 13. November 2007
In Sachen Schuh war ich jahrelang eingefleischter Church’s-Träger...
In meinem Leben kann jetzt eigentlich nichts mehr schiefgehen, nachdem mir am Wochenende mein besonders eleganter, „gradliniger“ Stil bescheinigt wurde, und zwar von einem Experten! (Rock: Humana; Schuhe: Flohmarkt; T-Shirt: H&M; ich vermute ganz stark, Bernhard Roetzel und seine Frau leben zurzeit in getrennten Verhältnissen.)
Geschrieben von fr_br
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11:21
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Freitag, 14. September 2007
Der Schurken Front dreht man besser nicht den Rücken zu
Der eine Schurke mag es heimelig, aber auch der andere hat einen großen Fernseher. Und auf dem schaut er gerne Dating Shows, aber die haben wohl neuerdings ein Geschmäckle:
Und da dachte ich immer, Amerika hätte es besser.
“Dating shows that’s showing two guys or two girls in mid-afternoon. Let’s talk about s--t like that! If that’s not f--king up America, I don’t know what is.”
Und da dachte ich immer, Amerika hätte es besser.
Geschrieben von ch_we
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19:16
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Freitag, 31. August 2007
Des Schurkens Domizil
Das Leben als gefürchteter Schurke ist nicht leicht. Tagsüber muss man fleißig in die Muckibude und sich dabei Texte ausdenken, die anstößig und gleichzeitig nicht strafbar sind. Da ist es schön, wenn man die dunkle Seele auch mal über dem Abgrund baumeln lassen kann und die Hausschuhe auch dort stehen, wo man sie abends ausgezogen hat. Denn auch als Schurke hat man ein Recht auf Heimeligkeit.
Geschrieben von ch_we
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18:42
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Montag, 27. August 2007
Rolle rückwärts
Da haben sich sowohl Poltitik als auch Boulevard aber gehörig geirrt, als sie voreilig ein “Bushido-Verbot” forderten. Wohl als Reaktion auf den massiven Druck, den eine Demonstration des Lesben- und Schwulenverbandes auf ihn ausgeübt haben muss, vollzog der Rüpel-Rapper nun im Rahmen des “Schau-Nicht-Weg-Bei-Gewalt-Auf-Dem-Schulhof”-Festivals eine ganz überraschende Wendung. Vor zehntausenden danach wahrscheinlich stark verwunderten Fans stellte er ein für alle Mal klar:
“Es geht heute nicht um die Schwulen, die gegen mich demonstriert haben. Es würde mir nie einfallen, gegen Schwule zu demonstrieren.”
Geschrieben von ti_dr
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17:15
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Mittwoch, 18. Juli 2007
Kopf an Kopf
Schurke (in Fotomontage)
Schurke Brender
Das werden sich Programmdirektor Struwe und Chefredakteur Brender wohl auch gedacht haben. Allerdings machen die beiden mit dieser geballten Ladung an Zynismus und Opportunismus Sinkewitz den (wahrscheinlich letzten) Titel streitig und sichern ihrem Antlitz einen Platz an der Blog-Sonne.
Schurke Struwe
Operierender Schurke
Aber dem Doping-Problem begegnen wir ja nicht nur im Profi-Sport. Auch im Showbusiness wird geschummelt und betrogen, dass sich die Balken biegen und im Gegensatz zur Athletik kann von Vertuschung keine Rede sein.
Und da es anders als mit der Herrschaft über Raum, Zeit, Materie und Energie nicht zu erklären ist, dass ein mittelmäßiger Mime an der Spitze des Dollar-Peletons fährt, sollten die Verantwortlichen (s.o.) mit dem Verzicht auf Filme wie Top Gun oder Tage des Donners dafür sorgen, dass uns der Anblick dieses Schurken ebenfalls erspart bleibt.
Geschrieben von ti_dr
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14:28
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Dienstag, 17. Juli 2007
Er kann sprechen
“Wo ich gleich vorab sagen möchte, dass ich den nicht veröffentlicht habe im Netz.”
“Ich hab alle Internet-Seiten angeschrieben, diese ganzen Penner bei YouTube, Alter.”
“Ich bin der große Wichser für euch, Alter.”
“Homosexuelle gehen mir eigentlich am Arsch vorbei.”
“Ich bin ein übelst toleranter Mensch. Soll jeder machen, was er will, so lange gewisse Grenzen nicht überschritten werden, dass irgendwelche Kinderpornografie oder was pädophil sind.”
“Ich will mich hiermit offiziell an alle Homosexuellen entschuldigen.”
“Kein Berufsverbot, ich hab mein neues Album am Start - ‘Das Wunder von Berlin’”
PS: Warum spricht der sich eigentlich “Jihad” aus?
Geschrieben von ch_we
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06:53
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Dienstag, 10. Juli 2007
The Boys are alright
Also, ich bin durch die Kölner Boyhölle gegangen, habe schonmal am Arnsberger Markt die Buslinie gewechselt und zu Morissey bittere Tränen vergossen. Nennt mich unterqualifiziert, aber diese Videoantwort , die ist doch ein Ohrenschmaus, oder nicht? (via fqueer)
Geschrieben von ch_we
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15:46
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Montag, 9. Juli 2007
Vereinswesen
Gottfried Keller und Zürich
Gottfried Keller im Wandel der Generationen
Gottfried Keller als Erzieher
Gottfried Kellers politisches Credo
Gottfried Keller als Maler
Gottfried Keller und die Romantik
Gottfried Keller in seinen Briefen
Gottfried Keller und Jeremias Gotthelf
Gottfried Keller und die Frauen
Gottfried Kellers Verskunst
Gottfried Keller und die Jugend
Gottfried Keller und Othmar Schoeck
Gottfried Keller und das Recht
(Titel der 1932-1944 “im Schoße der Gottfried-Keller-Gesellschaft” gehaltenen Reden)
Gottfried Keller im Wandel der Generationen
Gottfried Keller als Erzieher
Gottfried Kellers politisches Credo
Gottfried Keller als Maler
Gottfried Keller und die Romantik
Gottfried Keller in seinen Briefen
Gottfried Keller und Jeremias Gotthelf
Gottfried Keller und die Frauen
Gottfried Kellers Verskunst
Gottfried Keller und die Jugend
Gottfried Keller und Othmar Schoeck
Gottfried Keller und das Recht
(Titel der 1932-1944 “im Schoße der Gottfried-Keller-Gesellschaft” gehaltenen Reden)
Geschrieben von ja_be
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13:27
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Freitag, 25. Mai 2007
-
Meine Mutter hat es uns heute gestanden: Sie hat jahrelang gedopt. Sie habe einfach nicht mehr den Druck ausgehalten; es nicht mehr ausgehalten, über Jahre dem Peloton hinterherzufahren. Von Netzwerken und gröberen Strukturen will sie nichts gewußt haben. Doping, so sagt sie, sei eine private, ja überaus intime Geschichte, das hänge man nicht an die große Glocke.
Meine Mutter hat uns über Jahrzehnte belogen. Sie ist morgens aus dem Haus gegangen, auf ihr Fahrrad gestiegen, hat die Post und den Pfarrbrief ausgetragen und ist Abends heimgekommen, als wäre nichts gewesen. Wir hätten es wissen, wir hätten es kommen sehen müssen. Den Schulberg hoch, in dieser Zeit, unmöglich. Das Foto vom Amt mit der Geschwindigkeitsüberschreitung: Meine Mutter auf dem Rad, mit erschrockenem Blick in die Kamera und das weit über dem Kulanzrahmen. Manchmal war sie kaum aus der Türe und schon wieder da, mit Brötchen.
Meine Mutter hat uns über Jahrzehnte belogen. Sie ist morgens aus dem Haus gegangen, auf ihr Fahrrad gestiegen, hat die Post und den Pfarrbrief ausgetragen und ist Abends heimgekommen, als wäre nichts gewesen. Wir hätten es wissen, wir hätten es kommen sehen müssen. Den Schulberg hoch, in dieser Zeit, unmöglich. Das Foto vom Amt mit der Geschwindigkeitsüberschreitung: Meine Mutter auf dem Rad, mit erschrockenem Blick in die Kamera und das weit über dem Kulanzrahmen. Manchmal war sie kaum aus der Türe und schon wieder da, mit Brötchen.
Geschrieben von ba_st
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17:39
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Montag, 2. April 2007
Unter Intellektuellen
Ich: “Ach ja, ich feiere demnächst meinen Geburtstag, ich schreib Dir am besten noch mal eine Email.”
Er: “ Ja, mach das mal, das würde mich interessieren.”
Er: “ Ja, mach das mal, das würde mich interessieren.”
Geschrieben von ja_be
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14:11
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Donnerstag, 1. Februar 2007
Möglichkeiten
Berger
Brehme
Ehrmantraut
Heynckes
Klinsmann
Lorant
Magath
Neubarth
Ristic
Stepanovic
Einer wird’s.
Brehme
Ehrmantraut
Heynckes
Klinsmann
Lorant
Magath
Neubarth
Ristic
Stepanovic
Einer wird’s.
Geschrieben von to_sc
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11:57
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Freitag, 12. Januar 2007
Wohlgenährt
Den richtigen Beiklang hat sein Name ja schon, aber bisher hat Don Hugo von Almsinck die schurkischen Taten durchaus vermissen lassen, weshalb sein Namensvetter aus Venezuela unangefochten übelster und gefährlichster Hugo der Welt bleibt (Hugo Boss? Ach, ich bitte Sie. Wenn einmal SS-Uniformen designen reichen würde, da könnte ja nun wirklich jeder kommen). Im Gegensatz zu Franzis Sprössling tut Chavez° nämlich auch einiges, anstatt nur rumzublöken. Sein neuester Streich: Einführung des “Steinzeitsozialismus”. Schon dieses Ziel gibt den einen oder anderen Punkt auf der nach oben offenen Pol-Pot-Skala, perfide perfide perfide aber besonders die Maßnahmen, mit denen er es zu erreichen gedenkt: “Vor allem die Pläne, wichtige Industriezweige wie die Elektrizitätswirtschaft und das Telekommunikationswesen rückverstaatlichen zu wollen und der Zentralbank endgültig den Unabhängigkeitsstatus zu nehmen, nähren derlei Besorgnisse.” Vielen Dank an Josef Oehrlein von der FAZ für diese Klarstellung. Weder Nicholas Sarkozy, der mit der (Europäischen) Zentralbank ähnliche Pläne hat, noch meine Wenigkeit, der ich meine schwülstigen Verstaatlichungsphantasien bei jeder Party herausposaune, konnten doch ahnen, in welche Gesellschaft wir uns da begeben.
° Der Unirechner mag keine Akzente. Der dergestalt Verunstaltete “[m]it seinem ausgeprägten Hang zu Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit” möge es mir verzeihen.
° Der Unirechner mag keine Akzente. Der dergestalt Verunstaltete “[m]it seinem ausgeprägten Hang zu Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit” möge es mir verzeihen.
Geschrieben von ja_be
in Schurke der Woche
um
18:08
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Kommentare
Mi, 19.11.2008 21:43
MPvKgU bnmknkmpridj, zszueokcjrbe, [l [...]
Mi, 19.11.2008 20:23
Da die Forschung sich bezüglich der Krähentaxonomie [url=http://de.wikiped [...]
Mi, 19.11.2008 14:43
Ich hätte aufgrund der Beheimatung des Vogels auf einen corvus corone schi [...]
Mo, 03.11.2008 17:31
Vierfüßige offenbar. Ich habe mir das gerade nochmal angeschaut und bin no [...]