Artikel mit Tag Rekreation
Dienstag, 19. Februar 2008
Abgehen wie ein Flitzebogen
Man kennt “Gespannt wie ein Flitzebogen sein” und man kennt “Abgehen wie Schmidts Katze”. Aber als Angela heute abend in “Das perfekte Dinner” die Zuschauer wissen ließ, dass sie gespannt wie Schmidts Katze sei, war das neu für mich.
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Dokument des Scheiterns
Geschrieben von ja_be
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10:42
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Dienstag, 28. August 2007
Wasch Dich!
Donnerstag, 21. Juni 2007
Im Hallenbad
Betrachten Sie vor dem Betreten des Beckens die Wasseroberfläche! Wenn an unregelmäßig verteilten Stellen kleine Fontänen aufsteigen, handelt es sich nicht um einen defekten Whirlpool, sondern um ein untrügliches Indiz für die Präsenz von ca. 20 untersetzten, schnauzbärtigen Tauchern. Meiden Sie solche Gewässer! Die Taucher verharren stundenlang am Beckenboden, um dann überraschend aufzusteigen und Sie mit ihrem Gemisch aus Berliner Idiom und Fachsprache zu verwirren.
Geschrieben von ja_be
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10:05
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Donnerstag, 31. Mai 2007
Dieser Kampf der Schafe mit den Blumen soll unwichtig sein.
Entspannt sitze ich im Zug mit Ziel Berlin, erfreue mich an meinem mobilen Internetzugang und sehe die Sonne untergehen. An den Bahnhöfen stehen Polizeikräfte, damit die Zaunfetischisten jemanden haben, den sie nach dem Weg Richtung Heiligendamm fragen können. Als besonderes Bonbon verwöhne ich meinen Gemütszustand mit einigen wohlgeformten Versen, die mir eine liebe Person namens Rickey Klaassens via Spam-Mail hat zukommen lassen:
Kreislauf, fXhlte Durst, Xberwand den Durst, fXhlte neuen Durst.
Besorgnis im Herzen, suchte der Vater sein Lager auf.
Und dann sperre ich dieses Papier in eine Schublade.
Er doch keine Freude im Herzen.
Ziel ist nicht, die Welt fXr Wissbegierige zu erklXren.
Kleine goldene Dinger, von denen die Nichtstuer tr.
Eine wahre Wonne gefXhlt.
Und er warf sich ins Gras und weinte.
In der Welt.
Und er schXttelte den Kopf.
Und er hat Recht, vergiss das nicht.
Es stellte eine Riesenschlange dar, wie sie ein Wildtier verschlang.
Erde, bis es einem von ihnen einf.
Das erschien mir gar nicht verwunderlich.
Es ist nicht viel Platz f.
Im Beutel, und Geschenke fXr Kamala.
Qual war das Leben.
Abgelegt, habe das Haar gekXmmt, habe Xl im Haare.
Aber einen Affenbrotbaum kann man, wenn man ihn zu sp.
Es ist sehr selten, da.
Vom Ich hinwegfXhrten, ihr Ende fXhrte.
Aber sie antwortete ihm nicht.
Er doch keine Freude im Herzen.
Wir schreiben die ewigen Dinge auf.
Dein Sohn ist nicht an dem.
Du ihn, den Buddha.
Geschrieben von to_sc
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um
20:59
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Donnerstag, 17. Mai 2007
Antwerpen
Die Stimmung in Antwerpen ist eine gelungene Mischung aus Hektik und Gelassenheit. Nur mal so zur Information. Glückliche Stadt, denn wie eine misslungene Mischung derselben Ingredenzien aussehen würde, kann man sich ja vorstellen.
Geschrieben von ja_be
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09:09
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Samstag, 14. April 2007
Quo vadis, rechte Gesinnung?
Selbst die FAZ ist ins Lager der vaterlandsverräterischen, werterelativierenden Alt68er übergelaufen. Oder wie sonst soll man diesen finalen Dolchstoß gegen das Filbingerlager verstehen?
Sehr gute Laune beim Frühstück gehabt; an diesen Film denken müssen.
Ministerpräsident Oettinger (CDU), der sich am Freitag zu einer privaten Bildungsreise in einem Freizeitpark im badischen Rust aufhielt, äußerte sich nicht zur Kritik der Bundeskanzlerin.
Sehr gute Laune beim Frühstück gehabt; an diesen Film denken müssen.
Geschrieben von ja_be
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um
12:10
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Donnerstag, 29. März 2007
-
21.00 Uhr
Gemütlicher Tagesausklang in der Stefan-Andres-Klause
Geschrieben von ja_be
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14:46
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Sonntag, 25. März 2007
Des Säufers Abendgebet
Müde bin ich geh zur Ruh’,
Decke meinen Bierbauch zu;
Herrgott, laß den Kater mein,
Morgen nicht so schrecklich sein;
Bitte gib mir wieder Durst,
Alles andere ist mir Wurst.
Decke meinen Bierbauch zu;
Herrgott, laß den Kater mein,
Morgen nicht so schrecklich sein;
Bitte gib mir wieder Durst,
Alles andere ist mir Wurst.
Geschrieben von to_sc
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um
18:32
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Freitag, 9. März 2007
Eyn Poëm / deß Gegen=Stand die teütsche Sprach / vnnd inns Besondere dero VERBA / oder Thu=Woerter
Däseln dargen dachsen dachteln
Alten akkolieren achteln
Söhren sein schiebefestmachen
- da kann der Germanist nur lachen.
Verschlimmbessern und vidimieren
Eseln europäisieren
Rölzen runksen reunieren
Brüden bibliographieren
Bohurdieren bingeln brennern
Akyanoieren amten albern
Nachspotten und niederbleien
Durchversuchen, doch dasein.
Endlich eppen, epurieren
Illern industrialisieren
Nutzen nützen nachmarschieren
Schnözen schnübbern sporulieren.
Geschrieben von ja_be
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21:59
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Montag, 5. Februar 2007
Return to Zander*
Ich finde ganz gerne mal ‘ne Zeitung im Zug. So wie zum Beispiel am Samstag, als jemand die Süddeutsche für mich liegen lassen hat. Zwar nur den Fernsehteil, aber immerhin. Das war beeindruckend genug:
20.15, ARD, Wider den tierischen Ernst, Festsitzung des Aachener Karnevalsvereins unter dem Motto “Aachen hebt ab”
20.15, ZDF, Willkommen bei Carmen Nebel, Undurchsichtige Unterhaltung
20.15, SAT 1, Meister der Comedy... erklären die Welt, Comedyshow mit Jürgen von der Lippe
20.15, Tele 5, Süße 17, tödliches Biest, “Hinter Jennifers süßer Fassade verbirgt sich eine Psychopatin”
22.00, Tele 5, Body Parts, “Nach einer Armtransplantation wird Bills Leben zum Alptraum”
22.30, WDR, Der große Jecken-Check, “Das Casting der Närrischen Hitparade”
23.55, RTL 2, The Dentist 2 - Zahnarzt des Schreckens, Nichts für schwache Nerven
Gar nicht mal so schlecht, die Auswahl, aber hätte ich mich entscheiden müssen, wäre diese Sendung mein Favorit gewesen:
20.15, MDR, Hier kommt Kurt!, Der große Frank-Zander-Abend, Ein Wiedersehen mit dem großen Künstler (“Tu doch meine Asche in die Eieruhr”) anlässlich seines 65. Geburtstags, knappe vier Stunden Länge, nur kurz unterbrochen durch eine überflüssige Nachrichtensendung
* Ich bedanke mich für diese schöne Überschrift bei S.
20.15, ARD, Wider den tierischen Ernst, Festsitzung des Aachener Karnevalsvereins unter dem Motto “Aachen hebt ab”
20.15, ZDF, Willkommen bei Carmen Nebel, Undurchsichtige Unterhaltung
20.15, SAT 1, Meister der Comedy... erklären die Welt, Comedyshow mit Jürgen von der Lippe
20.15, Tele 5, Süße 17, tödliches Biest, “Hinter Jennifers süßer Fassade verbirgt sich eine Psychopatin”
22.00, Tele 5, Body Parts, “Nach einer Armtransplantation wird Bills Leben zum Alptraum”
22.30, WDR, Der große Jecken-Check, “Das Casting der Närrischen Hitparade”
23.55, RTL 2, The Dentist 2 - Zahnarzt des Schreckens, Nichts für schwache Nerven
Gar nicht mal so schlecht, die Auswahl, aber hätte ich mich entscheiden müssen, wäre diese Sendung mein Favorit gewesen:
20.15, MDR, Hier kommt Kurt!, Der große Frank-Zander-Abend, Ein Wiedersehen mit dem großen Künstler (“Tu doch meine Asche in die Eieruhr”) anlässlich seines 65. Geburtstags, knappe vier Stunden Länge, nur kurz unterbrochen durch eine überflüssige Nachrichtensendung
* Ich bedanke mich für diese schöne Überschrift bei S.
Geschrieben von to_sc
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18:02
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Dienstag, 16. Januar 2007
Bedürfnisse und ihre Berechtigung
Wie aus dem Nichts schepperte ihre Stimme: “KANN MAN HIER VIELLEICHT MAL SEINE RUHE HABEN? MEIN GOTT NOCHMAL!” Davor und danach sagte die Frau ohne Begleitung nichts. Hier fühlte sich offensichtlich jemand ganz gehörig beim Genuß von Kaffee und Zigarette gestört. Aus gutem Grund?
Nun, das Bedürfnis nach Ruhe ist - ganz allgemein und abhängig von Ort und Zeit - ja ein durchaus berechtigtes Anliegen. Dem ist nicht ernsthaft zu widersprechen. In diesem konkreten Fall allerdings handelte es sich bei dem Ort nicht um ein Kurcafé in Bad Bevensen, wo gerade eine Kindergartengruppe die Vogelhochzeit aufführte, sondern um den Bistrotisch vor der Stadtbäckerei am Zentralen Omnibusbahnhof. Und das zu einer Zeit, die am besten als Feierabendverkehr beschrieben werden kann. Insgesamt also eher eine Situation, in der eine Beschwerde über den herrschenden Lärmpegel weniger ein zustimmendes “GENAU! RICHTIG SO!” als vielmehr irritierte Blicke der Umstehenden erzeugt.
Nichtsdestotrotz sei der Frau unbekannterweise alles Gute und Erholung für ihre blank liegenden Nerven gewünscht.
Nun, das Bedürfnis nach Ruhe ist - ganz allgemein und abhängig von Ort und Zeit - ja ein durchaus berechtigtes Anliegen. Dem ist nicht ernsthaft zu widersprechen. In diesem konkreten Fall allerdings handelte es sich bei dem Ort nicht um ein Kurcafé in Bad Bevensen, wo gerade eine Kindergartengruppe die Vogelhochzeit aufführte, sondern um den Bistrotisch vor der Stadtbäckerei am Zentralen Omnibusbahnhof. Und das zu einer Zeit, die am besten als Feierabendverkehr beschrieben werden kann. Insgesamt also eher eine Situation, in der eine Beschwerde über den herrschenden Lärmpegel weniger ein zustimmendes “GENAU! RICHTIG SO!” als vielmehr irritierte Blicke der Umstehenden erzeugt.
Nichtsdestotrotz sei der Frau unbekannterweise alles Gute und Erholung für ihre blank liegenden Nerven gewünscht.
Geschrieben von to_sc
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19:31
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Freitag, 22. Dezember 2006
Mein Weihnachtsstatement
Aki Kaurismäki = Kino-Gott
Geschrieben von ja_be
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15:20
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Mittwoch, 20. Dezember 2006
Mein Weihnachtsstatement
Youppala hat gerade das Lied “unsolved remained” von Masha Qrella gespielt, dessen erste zwei Textzeilen ich hiermit zu meinem diesjährigen Weihnachtsstatement erhebe:
no silent night
no driving home
Geschrieben von to_sc
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13:53
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Dienstag, 19. Dezember 2006
Hart am Markt
Das heutige Arnsberg ist, wie ja allgemein bekannt, erst durch die weltberühmte Gemeindereform 1973 aus dem Ei geschlüpft. Seitdem gibt es also das pittoreske Alt-Arnsberg, bekannt für seine preußische Beamtentradition und das mittelständisch-industriell geprägte Neheim-Hüsten, vormals Neheim und Hüsten. Nun kommt aus eben diesem Hüsten, besser gesagt vom dortigen Markt. ein junger Mann namens Maero, seines Zeichens Doyen von Arnsberg City Records, ein Hund ganz harter Schule mit Reimen wie eine sauerländische Jagdbüchse. Und was soll ich sagen: A star is born!
Geschrieben von ch_we
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18:19
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Kommentare
Mi, 06.08.2008 22:30
Yeah, three days a week, don’t need no sleep. To all the chicks on the tri [...]
Mo, 21.07.2008 23:24
Aber gibt es von ihm auch eine Aufnahme mit Peter Alexander wie diese? htt [...]
Mo, 21.07.2008 21:49
Das ist der David Allen Coe, der [*]als großer Songwriter gilt, e [...]
Do, 17.07.2008 13:31
Schade, dass die Uhr rechts im Bild nicht auf fünf vor zwölf steht. Vilele [...]