Zur Erbauung noch einige mitgehörte Gesprächsfetzen einer direkt aus der Hölle des Kunstbetriebs entwichenen Kleinfamilie (Er: Mitte vierzig, hinsichtlich von Brille und Frisur an Boris Groys orientiert, aber mit einer ekelhaften Ich-kauf-meinen-Tweed-doch-nicht-bei-Krethi-und-Plethi-Geschmeidigkeit gekleidet; Sie: Ende zwanzig, ganz und gar nicht unhübsch, jedoch im Lolita-Teutonica-Look mit langen, straffen Zöpfen, groteskem Makeup, knappem Irgendwas aus braunem, schwerem Stoff; Es: Prinzesschen, um die vier).
Prinzesschen: Papa, was ist das?
Boris: Das ist ein brennender Baum. Und (begeistert) guck mal, da sitzen ja noch Bären drin!
Prinzesschen: Wo?
Boris: (zeigt genauer) Da, schau mal, zwei kleine Bären.
Prinzesschen: Ooh, was machen die da?
Boris: Die, äh, sind da wohl hochgeflüchtet. Aber jetzt werden sie wohl verbrennen.
Prinzesschen: Mama, was ist das?
Lolita: Das ist ein Pfau! Guck mal, der hat ein besonders schönes Gefieder!
(nach einer Pause) Nur, dass es jetzt brennt...


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