Freitag, 7. August 2009
Meine Stuttgart-Trilogie, Erster Teil
Dienstag, 3. März 2009
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Zur Vorbereitung auf die bald anstehende Reise habe ich schon einmal Lektüre eingekauft, die einerseits zwei 24-stündige Zugfahrten erträglich machen, andererseits, so viel Bildungsbürgertum muss sein, über Mentalität, Kultur und Literatur des bereisten Landes (das ich in diesem Fall sehr großzügig ausgelegt habe) Auskunft geben soll. Ein Buch wurde mehr in Hinsicht auf Aspekt 1, das andere mehr wegen Aspekt 2 ausgewählt. Schon die Autorenfotos machen deutlich (oder legen zumindest nahe), dass sich der dortige Literaturbetrieb von dem hiesigen doch signifikant unterscheidet:


Dem Buch von Autor 1 ist im Übrigen ein Glossar beigegeben, das neben lokalen Gebäuden und Ortsnamen nahezu ausschließlich verschiedenste Schnellfeuerwaffen aufführt. Ich bin gespannt.
Dem Buch von Autor 1 ist im Übrigen ein Glossar beigegeben, das neben lokalen Gebäuden und Ortsnamen nahezu ausschließlich verschiedenste Schnellfeuerwaffen aufführt. Ich bin gespannt.
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Freitag, 9. Januar 2009
Ermutigung
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Donnerstag, 13. November 2008
Marbach by numbers
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Freitag, 28. März 2008
Us & Them (II)
(Ernst Krüger: Heimat am Pruth. Erinnerungen an Mariental, Bessarabien. Mit Beiträgen von Albert Wutzke, Eduard Klotzbücher und Emmanuel Krämer. Salzgitter 1990)
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Us & Them (I)
(Heimatbuch der Bessarabiendeutschen. Im Auftrage des Hilfskomitees der evangelisch-lutherischen Kirche aus Bessarabien e.V. Hannover und der Landsmannschaft der Bessarabiendeutschen e.V. Stuttgart bearbeitet und herausgegeben von Pastor Albert Kern. Hannover 1976)
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Sonntag, 24. Februar 2008
Zugfahrten durch die Mark Brandenburg
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Donnerstag, 17. Januar 2008
The way we walk
“Für den Weg vom S-Bahnhof zur F.-Straße brauchen Sie im scharfen Stechschritt zehn Minuten.”
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Dienstag, 27. November 2007
Richtigstellung
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Mittwoch, 21. November 2007
Darmstadt
Das (auch touristische) Zentrum der Stadt bildet ein kleiner See, in dessen Mitte sich ein höchst aktiver Vulkan befindet. Er bricht alle 30 Minuten aus, was alle Häuser in der Innenstadt ins Wanken bringt, und erzeugt eine Fontäne von (glücklicherweise nur) heißem Wasser. Um den See und den Vulkan haben die Darmstädter ein apartes Gebäude errichtet, das touristische und medizinische Funktionen vereint. Die Decke ist etwas zu niedrig, sodass sie bei den Ausbrüchen von der Fontäne erreicht wird. Aus diesem Grund ist dort der Putz abgebröckelt; das einzige Manko des ansonsten sauber und freundlich wirkenden Gebäudes. Direkt neben dem Vulkan befindet sich der Eingang zu einer berühmten Grotte. Wer dorthin will, muss sich einfach in ein Loch im Boden fallen lassen. Die Verwaltung der liberalen Stadt verbietet es niemandem, dies zu tun; sie ermuntert aber auch ausdrücklich nicht dazu, da in der Grotte eine nur hier heimische Spezies der Grottenmotten lebt.
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Sonntag, 2. September 2007
Charlotte (16): Bautzen statt Balaton - so überstand ich den Ungarn-Knast
Soll ich euch erst der Drangsal Kunde sagen,
die deutsches Land so oft aus Osten traf?
In fernster Mark hießt Weib und Kind ihr beten:
“Herr Gott, bewahr uns vor der Ungarn Wut!”
die deutsches Land so oft aus Osten traf?
In fernster Mark hießt Weib und Kind ihr beten:
“Herr Gott, bewahr uns vor der Ungarn Wut!”
Derzeit ist ja allerorten zu lesen, dass in Ungarn Hakenkreuz, Pfeilkreuz und der rote fünfzackige Stern verboten sind. Als ob das irgendetwas erklären würde. Wenn die ungarische Polizei dieses Verbot auch durchsetzt, bleibt völlig unklar, warum man nicht jeden Tag in den Zeitungen vom Schicksal der 16-jährigen Mädels lesen kann, die nichtsahnend mit ihrem dunkelblauen Shirt mit rotem Stern die Grenze überqueren. Noch in Hegyeshalom oder Rajka wird ihnen von grimmigen Grenzern der iPod aus dem Ohr gerissen: Ohne Manu Chao müssen Sie dann vor einem Militärtribunal aussagen (natürlich nur auf ungarisch) und werden anschließend in den finstersten magyarischen Bau verfrachtet, wo sie dann lange auf die Intervention durch das auswärtige Amt warten. Wo ist die Bildzeitung, wenn man sie braucht?
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Sonntag, 19. August 2007
Aus meinem Leben (Teil 2)
Sie: Junger Mann, warten Sie mal! Ihr Autokennzeichen (sie schaut noch einmal nach), OH, was bedeutet denn das?
Ich: Das bedeutet “Ostholstein”.
Sie (als wäre ihr einiges klargeworden): Aaaah ja...
Ich: Das ist so Fehmarn und die Ecke.
Sie: Sieht man ja nicht so häufig hier in Berlin. Ist ja auch ein Stück weg.
Ich: Ich bin aber auch nicht von da, das ist nur ein Firmenwagen.
Sie: Ach, Sie sind also aus Berlin?
Ich: Ja genau, nur die Firma ist von da.
Sie (nach einigem Nachdenken): Najaaa, macht ja nichts, macht ja nichts, kann ja nicht jeder aus, äh (ein weiterer Blick aufs Kennzeichen), OH sein.
Ich: Das bedeutet “Ostholstein”.
Sie (als wäre ihr einiges klargeworden): Aaaah ja...
Ich: Das ist so Fehmarn und die Ecke.
Sie: Sieht man ja nicht so häufig hier in Berlin. Ist ja auch ein Stück weg.
Ich: Ich bin aber auch nicht von da, das ist nur ein Firmenwagen.
Sie: Ach, Sie sind also aus Berlin?
Ich: Ja genau, nur die Firma ist von da.
Sie (nach einigem Nachdenken): Najaaa, macht ja nichts, macht ja nichts, kann ja nicht jeder aus, äh (ein weiterer Blick aufs Kennzeichen), OH sein.
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Montag, 9. Juli 2007
Ghettos
Neben Knut sind dilettantische Möchtegern-Rapper so etwas wie die Penaten und Laren dieses Blogs. Einem Ober-Stulli aus diesem Metier, dem singenden und klingenden Feingeist King Orgasmus One, hat die seit dem Ende der NRW-Lokalausgabe offenbar übelst ins Straucheln geratene taz jetzt mit der gebotenen Offenherzigkeit porträtiert. Nach wie vor will sich bei mir da das Entsetzen nicht so richtig einstellen, weil es von einer stets wachsenden Ladung Ungläubigkeit bezwungen wird. Vermutlich Ausdruck meiner gesellschaftlich abgehobenen Position (die Jugend in den Ghettos von Lankw- und Steglitz fehlt halt), aber das KANN doch niemand ernst nehmen? Ganz symbolisch findet diese Entfremdung von der wild fickenden und mordenden Jugendkultur darin Ausdruck, dass die Rappers jetzt die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, in dem ich meine vergleichsweise beschauliche Kindheit verbrachte, abknallen wollen . Die Existenz der jährlichen Blockflötenkonzerte im Marstall wäre damit akut gefährdet, und mirnichtsdirnichts würde aus dem beschaulichen Landkreis, dessen gefestigte soziale Struktur mir den kometenhaften Aufstieg in das Zentrum der Macht ermöglichte, ein zweites - horribile dictu - ARNSBERG. Ich mein ja nur.
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Mittwoch, 2. Mai 2007
Bodenturner
Keine kulturwissenschaftliche Wende ist so abgegrast, dass man nicht noch eine Konferenz dazu veranstalten könnte. Diese goldene Regel bestätigt sich im Hinblick auf den Spatial Turn gerade aufs Schönste:
“Raum. Ort. Topographien der Annette von Droste-Hülshoff” heißt die Veranstaltung, die irgendwann Mitte Mai (bei Interesse bitte selber googeln) in Meersburg stattfindet. Da ich zum einen nicht weiß, wo Meersburg zu verorten ist und zum zweiten der eigentliche Ort der A.v.D.-H., nämlich der hier, nicht gewürdigt wird, werde ich ihr fernbleiben, obwohl einige ganz interessante Leuteauftreten performen vortragen.
“Raum. Ort. Topographien der Annette von Droste-Hülshoff” heißt die Veranstaltung, die irgendwann Mitte Mai (bei Interesse bitte selber googeln) in Meersburg stattfindet. Da ich zum einen nicht weiß, wo Meersburg zu verorten ist und zum zweiten der eigentliche Ort der A.v.D.-H., nämlich der hier, nicht gewürdigt wird, werde ich ihr fernbleiben, obwohl einige ganz interessante Leute
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Donnerstag, 15. März 2007
(Ill.)
Geschrieben von ja_be
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