möchte ich Euch dieses Video
via
Montag, 23. November 2009
Marginalie aus der schlechten alten Zeit
Montag, 26. Oktober 2009
(Fast) National befreite Zone
Bin das nur ich, oder ist es merkwürdig, mit welcher Akkuratesse die Stadt Oranienburg hier die geringe Anzahl ihrer “ausländischen Mitbürger” (der Pseudo-Respekt, der mit diesem Ausdruck daherkommt, ist immer wieder aufs Neue abstoßend) erfasst?
Immerhin blitzen auf diese Weise hinter den schnöden Zahlen Einzelschicksale durch: Wie das wohl ist, zu den 0,2% Ausländern im Ortsteil Zehlendorf zu gehören? Da müsste man einen der beiden Herren glatt mal fragen.
Immerhin blitzen auf diese Weise hinter den schnöden Zahlen Einzelschicksale durch: Wie das wohl ist, zu den 0,2% Ausländern im Ortsteil Zehlendorf zu gehören? Da müsste man einen der beiden Herren glatt mal fragen.
Freitag, 21. August 2009
Reimheit bleibt unser Ideal
“..denn wir sind jung und liberal”
Von der Muse geküsst präsentieren sich unsere liebsten Jugendorganisationen auch in diesem Vorwahlkampf. Die Jungen Liberalen Mannheim folgen dabei dem großen Sohn der Stadt und üben sich in Vokalakrobatik, vergessen aber ihr Hauptanliegen nicht - Liberal sein heißt different sein: “Mit CDU und CSU/macht Deutschland seine Grenzen zu./Das werden wir verhindern,/nicht nur mit High-Tech-Indern”
Damit ist er Lagerwahlkampf bei den Bürgerlichen wohl eröffnet. Denn die Junge Union spielt diesmal die Identitätskarte. “Wir sind Wir”, da kann man doch nicht widersprechen, oder?
“Verrückte Zeit, verrückte Welt” heißt es da und das stimmt ja irgendwie auch. Die Rente in weiterer Ferne und auch deutsche Autos will niemand mehr haben. Da verpflichtet Tradition ja geradezu irgendwie. Und deshalb haben die Orangenen auch Erfolgsproduzent Leslie Mandoki verpflichtet. “Klare Sicht und schönes Land” - da fehlt eigentlich nur noch der Gastauftritt von Günter Wewel, um den Liberalen auch stimmlich Paroli bieten zu können. Wenn es schon bei den Bürgerlichen so spannend ist, was wird dann erst die schweigende Mehrheit auffahren? Cem Özdemir singt im Medley mit den “Erben der Scherben” das Rauchhaus-Lied vom Balkon seines Kreuzberger Wohnhauses? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin mittlerweile gespannt wie ein Flitzebogen.
Von der Muse geküsst präsentieren sich unsere liebsten Jugendorganisationen auch in diesem Vorwahlkampf. Die Jungen Liberalen Mannheim folgen dabei dem großen Sohn der Stadt und üben sich in Vokalakrobatik, vergessen aber ihr Hauptanliegen nicht - Liberal sein heißt different sein: “Mit CDU und CSU/macht Deutschland seine Grenzen zu./Das werden wir verhindern,/nicht nur mit High-Tech-Indern”
Damit ist er Lagerwahlkampf bei den Bürgerlichen wohl eröffnet. Denn die Junge Union spielt diesmal die Identitätskarte. “Wir sind Wir”, da kann man doch nicht widersprechen, oder?
“Verrückte Zeit, verrückte Welt” heißt es da und das stimmt ja irgendwie auch. Die Rente in weiterer Ferne und auch deutsche Autos will niemand mehr haben. Da verpflichtet Tradition ja geradezu irgendwie. Und deshalb haben die Orangenen auch Erfolgsproduzent Leslie Mandoki verpflichtet. “Klare Sicht und schönes Land” - da fehlt eigentlich nur noch der Gastauftritt von Günter Wewel, um den Liberalen auch stimmlich Paroli bieten zu können. Wenn es schon bei den Bürgerlichen so spannend ist, was wird dann erst die schweigende Mehrheit auffahren? Cem Özdemir singt im Medley mit den “Erben der Scherben” das Rauchhaus-Lied vom Balkon seines Kreuzberger Wohnhauses? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin mittlerweile gespannt wie ein Flitzebogen.
Geschrieben von ch_we
in Familienaufstellung
um
13:05
| Noch keine Kommentare
| Keine Trackbacks
Tags für diesen Artikel: cwerthschulte
Samstag, 27. Juni 2009
Beispiel für keine Gefangenen machen II
Nachdem sich Pepe schon in mein Herz getreten und geschimpft hat, hier nun ein Beispiel für eine Blutgrätsche aus dem Literaturbetrieb. Der Vortrag ist zwar etwas schleppend, aber der Inhalt trifft wie Grosso in der 119. Minute - direkt in das Herz. Einfach auf “Die Rede von Josef Winkler” klicken und staunen.
Mittwoch, 18. Februar 2009
Partei der Holocaustüberlebenden und Cannabisbefürworter
Auch wenn die Wahl in Israel schon vorbei ist, möchte ich auf dieses sehr ...interessante Video hinweisen, das zumindest laut Lisa Goldman, wo ich es her habe, authentisch ist. Man mag es nicht recht glauben, aber bitte, seht selbst.
Geschrieben von ja_be
in Familienaufstellung
um
21:12
| 1 Kommentar
| Keine Trackbacks
Tags für diesen Artikel: Familienaufstellung
Montag, 20. Oktober 2008
Schlangue longue
In der ersten Phase des Anstehens kann Fortschritt dadurch erreicht werden, dass die Leute vor einem (aus Langeweile oder aufgrund der Einsicht, dass ihr unsel’ger Individualismus nicht mehr zeitgemäß ist) näher zusammenrücken.
In der zweiten Phase des Anstehens kann Fortschritt dadurch erreicht werden, dass einzelne Leute vor einem frustriert die Schlange verlassen.
In der dritten Phase des Anstehens kann kein Fortschritt mehr erreicht werden.
In der zweiten Phase des Anstehens kann Fortschritt dadurch erreicht werden, dass einzelne Leute vor einem frustriert die Schlange verlassen.
In der dritten Phase des Anstehens kann kein Fortschritt mehr erreicht werden.
Mittwoch, 27. August 2008
Aus der Reihe "Bedeutungsschwangere Bahnhofsbauten"
Odessa, Morskij Vokzal. Symbolträchtige und stinknormale Kindheit im Dialog.
Freitag, 18. Juli 2008
Liberalismus PUR bzw. PAR
Zum wiederholten Male dachte ich mir, ich könnte mich doch mal mit dem Parteiensystem meines Reiselandes auseinandersetzen und es zumindest ansatzweise verstehen. Zum wiederholten Male scheiterte ich mit diesem größenwahnsinnigen Vorhaben. Immerhin der liberale Teil des politischen Spektrums scheint recht übersichtlich zu sein. Vielleicht könnte hier die FDP mal ein neues “Projekt 18” starten, in 18 Splitterparteien zerfallen und so die deutsche Politik etwas unterhaltsamer machen? Danke.
Dienstag, 8. Juli 2008
Porträt eines Außerirdischen II
Teil 1: Porträt eines Außerirdischen
Der zweite Teil meiner Frühwerkspräsentation zeigt hier abermals einen Außerirdischen, der als Negativum einer ohnehin schon schwierigen Familienkonstellation gelten mag. Dem Werk sei aufgrund der fast vollständigen Selbstsprechung nur diese kurz-erläuternde Exklamation mitgegeben: “Beherrscher des Todessterns, du bist ein Schwein!”
Der zweite Teil meiner Frühwerkspräsentation zeigt hier abermals einen Außerirdischen, der als Negativum einer ohnehin schon schwierigen Familienkonstellation gelten mag. Dem Werk sei aufgrund der fast vollständigen Selbstsprechung nur diese kurz-erläuternde Exklamation mitgegeben: “Beherrscher des Todessterns, du bist ein Schwein!”
Dienstag, 17. Juni 2008
Einkäufer gone wild
In Zukunft wird es noch schwieriger als bisher, die lieben Kleinen an der Süßigkeitentheke des Supermarkts vorbeizulotsen:
- Ooh, guck mal Mama, ein dreiteiliges Schwangerschaftsbecken! Darf ich das haaaben?
- Ooh, guck mal Mama, ein dreiteiliges Schwangerschaftsbecken! Darf ich das haaaben?
Sonntag, 3. Februar 2008
Home is where the Hatred is?
Geschrieben von ch_we
in Familienaufstellung
um
21:36
| 3 Kommentare
| Keine Trackbacks
Tags für diesen Artikel: Familienaufstellung
Montag, 28. Januar 2008
Das Alte Recht(s)
Ist “altliberal” jetzt eine wenig subtile Schmähung (Begriffsfeld ewiggestrig etc.) oder eine in Journalistenkreisen durchaus gängige Klassifizierung (neoliberal vs. altliberal, Altötting, Neuötting, Neu-Altötting usw.)? Und was passiert, wenn die Neoliberalen einmal alt sind?
Geschrieben von ja_be
in Familienaufstellung
um
14:09
| 1 Kommentar
| Keine Trackbacks
Tags für diesen Artikel: Familienaufstellung, FDP
Verschwørungsteorier
Hm, ein dänischer Film ganz ohne Mads Mikkelsen? Wenigstens als “gammel spanier” oder als “Taxachauffør” hätten sie ihn doch einsetzen können. Ansonsten kein schlechter Film, der allerdings für ein Komödie etwas arg bedeutungsschwanger daherkommt. Und wo wir schon beim Thema sind: Wie oft kommt es eigentlich in Filmen vor, dass eine geplante Abtreibung doch noch zugunsten des Mutterglücks abgeblasen wird? Muss man da schon Ideologie hinter vermuten? Jedenfalls hätte man das Pathos, wenn man es denn schon haben will, nicht unbedingt im Segment Familienseligkeit verstreuen müssen. Auch wenn in Form des Richter-Erzählstrangs ein wenig Gegengift dazukommt. Aber was rede ich hier, der Film ist ja schon einige Jahre alt und sicher allen bekannt.
Eine weitere Sensation aus dem Bereich Zineastik, die hier vielleicht noch mit reingequetscht werden kann, ist der Kinostart des neuen Werks von Béla Tarr: In drei Tagen ist Premiere. Vorerst nur in Ungarn, aber vielleicht ist das Hinweis darauf, dass auch hierzulande irgendwann einmal damit zu rechnen ist und das Warten auf den aktuellen Film eines der großartigsten Regisseure überhaupt ein Ende hat.
Eine weitere Sensation aus dem Bereich Zineastik, die hier vielleicht noch mit reingequetscht werden kann, ist der Kinostart des neuen Werks von Béla Tarr: In drei Tagen ist Premiere. Vorerst nur in Ungarn, aber vielleicht ist das Hinweis darauf, dass auch hierzulande irgendwann einmal damit zu rechnen ist und das Warten auf den aktuellen Film eines der großartigsten Regisseure überhaupt ein Ende hat.
(Seite 1 von 2, insgesamt 27 Einträge)
nächste Seite »



Kommentare