Den einen kennt man, den anderen auch. Das beide ein und dieselbe Person sind, hat mir wieder kein Schwein gesagt.
Dienstag, 19. Februar 2008
Wie man sich nennt, so heißt man
Samstag, 12. Januar 2008
Don't walk away, in silence.
An dieser Stelle mal ein Filmtipp: Control: The Ian Curtis Film.
2 unterhaltsame Stunden im trostlosen britischen Arbeitermilieu folgen der sehr kurzen Karriere des Ian Curtis, der entfremdet der Welt abhanden kommt. Trotz einer relativ statischen Kamera (der Regissieur ist auch Fotograf) vermag Sam Riley den Zuschauer zu fesseln bis zum Schluss! Don’t walk away, in silence.
Samstag, 10. November 2007
Geniesse!
Ein lieber Freund schickte mir letztens eine E-Mail mit dem Betreff geniesse!. Darin pries er mir die Musik von 386 DX an. Und zwar mit der Formulierung “jetzt gibt es”. Meine Antwort mit dem Hinweis, dass das ein alter Hut sei, ich den Kram schon vor etlichen Jahren mal gehört habe und somit das “jetzt gibt es” nicht wirklich zutreffe, muss für ihn ein Ansporn gewesen sein, mich irgendwie doch zu beeindrucken. Und das ist ihm auch gelungen, wenngleich auch wieder von Aktualität keine Rede sein konnte. Denn in der folgenden E-Mail fand sich ein Link zu einem Video von Tex Haper, das ich niemandem vorenthalten möchte. Auch auf die Gefahr hin, dass man nun mir den alten Hut, längst bekannt, vorwirft:
Dienstag, 9. Oktober 2007
Geburtstagsbeerdigung
Liebe Jungle World,
auch mit einigen Tagen Abstand keine Einsicht bei mir und keine Erklärung dafür. Woher dieser Selbsthass? Da feierst Du Deinen 10. Geburtstag (gutes Ereignis) und dann das: Anstatt mal so richtig Humpa Humpa Tätärä, dürfen chief scheiße, Scheiße Enough For You und als Krönung das Kasperletheater The Scheiße Group meinen Gute-Laune-Karren schön tief in den Dreck schieben. Und dann auch noch in der Zwischenmoderation mehr Engagement vom zu recht steifen Publikum zu fordern. Da konnten auch Die gelben Zitronen nicht mehr viel ausrichten. Als die anschließende Tanzmusik gleichermaßen träge wie zappendüster einsetzte, bin ich gleich und schnell nach Hause gelaufen.
Wie gerne hätte ich an dem Abend etwas unterhaltsames wie beispielsweise die Jack and Jim Show erlebt. Das macht Laune, da kannste zu schwoofen, alle glücklich und zufrieden. Aber nein, Du feierst Deinen Geburtstag lieber so, dass nur zu hoffen bleibt, dass Du immer genügend Abonnenten findest. Denn wie Deine Beerdigung nach dieser Vorlage gefeiert werden sollte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Montag, 24. September 2007
Zu viel Zeit
Wohl etwas zu gut erholt von einem Ausflug in die Gärten der Welt, die natürlich in Berlin zu Hause sind, habe ich noch einen kleinen Abstecher in die Weiten des Netzes gewagt. Aber weit bin ich nicht gekommen, denn schon in dem sog. “Fanblog” (gaanz geschicktes Marketing) eines Sportausrüsters fand ich den Hinweis auf eine weitere Seite, auf die die Welt nun wirklich gewartet hat.
Vor meinem geistigen Auge spielte sich sofort folgende Szene ab:
Arm in Arm mit Diego, Ronaldinho und Wagner Love feiere ich mein Traumtor und will mit meinen neuen Sportsfreunden in Richtung Fankurve rennen, als diese einfach kehrt machen und einen Neuzugang herzen. Schnell wird mir klar, dass die Jungens meinen peinlichen Künstlernamen doch noch gelesen haben müssen. So lassen sie Dropiano links liegen und bewundern
Dienstag, 28. August 2007
Neues vom Wendler
Blick frei, auf einer der schönsten Männerkörper Deutschlands.
[via]
Nachtrag: EINE DISCO BRICHT AUSEINANDER: Die Homepage vom Wendler hab ich erst jetzt gesehen.
Montag, 27. August 2007
Finde nur ich es komisch
dass die ARD gestern einen Brennpunkt zu den Waldbränden in Griechenland gesendet hat?
Dienstag, 10. Juli 2007
Der graußlichen Töne anderer Theil
Dienstag, 19. Juni 2007
Frague
Gibt es eigentlich noch mehr Leute, die diese Nirvana-Coverversion von Erdmöbel ganz gelungen finden, oder ist das sowas, was man als “peinlichster Lieblingssong” bei der zitty angeben müsste, wenn man ein berühmter DJ (Style: Indonesian Speedfolk, Deep House, Acid Baroque, Alte Musik) wäre?
Dienstag, 12. Juni 2007
~
Im Rahmen eines vorerst auf fünfzehn Jahre angelegten DFG-Projekts zur “Visualisierung auditiver Kulturen” befasse ich mich mit der Webseitengestaltung holländischer Bands. Es ist noch ein wenig früh für endgültige Ergebnisse, aber ein gewisser Trend ist bereits zu erkennen. Sehen Sie selbst!
Dienstag, 5. Juni 2007
LWR
Kann ein Internetradio mit dem Namen Lone Wolf Radio, das beim erstmaligen Reinschalten direkt If I said you had a beautiful body (Would you hold it against me) von The Bellamy Brothers spielt, schlecht sein?
Donnerstag, 24. Mai 2007
Heiter bis wolkig...
In Hoch und Tief steckt Unwetterpotential!
Freitag, 18. Mai 2007
diskursives gewimmel
Ist der Jürgen Link von der Front Deutscher Äpfel eigentlich dergleiche wie der?:
ich lasse den fortschritt sich nach oben bewegen wie eine rakete, auch wohl wie ein auftauchendes u-boot. unterhalb der horizontale befindet sich die finsternis des untergrunds, des unterwassers, des urwalds und dschungels, aber ggf. auch des mittelalters und der steinzeit. wie man sieht, ist unser system wirklich am meisten einem u-boot oder einer raumstation ähnlich; deshalb durfte, wie ich meine, der ausfahrbare schnorchel, d.h. die röhre (pipe-line) oben nicht fehlen, die die verbindung zum exponierten glied unseres systems (auch exclave mit korridor genannt) sicherstellt. (...) das umgekehrte pendant des korridors ist der subversive stollen, der von außen in unser system hineingegraben werden kann (er sieht nicht zufällig wie eine schlange aus). so kann die flut einsickern, der krebs sich mitten in uns hineinfressen. (....) im äußersten fall könnte der innere korridor, der spalt, durch das gesamte system reichen und es spalten (...) in der mitte unseres systems sitzt unser herz (weshalb alle außen vor befindlichen per se herzlos sein werden), auch unser motor oder unser energieaggregat. (...) in der mitte seines panzers sitzt das subjekt.” (1984:13)
Mittwoch, 25. April 2007
Wimps and Posers, Leave the Hall
Nette Einteilung haben die da, bei Artist direct. Was sie aber auch haben, ist ein Interview mit Sage Francis, dem alten Bossanova-Haudegen. Und auf dessen Album freue ich mich, zumal er langsam in der Liga spielt, die live nicht mehr für mich in Frage kommt.
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