Als ich mir vor einiger Zeit zum ersten Mal die Website des Musikmagazins The FADER angeschaut habe, bin ich an dieser Stelle schnell zu dem Ergebnis gelangt, dass das nicht meine Baustelle ist: Wer alle Inhalte so auswählt, hinbiegt und präsentiert, dass stylish deren vorrangige Eigenschaft zu sein scheint, der kann mein Herz nicht gewinnen.
Auf den zweiten Blick fällt mir jetzt allerdings auf, dass die als Podcast angebotenen Mixe, passend zu den einzelnen Ausgaben des Magazins, gar nicht so übel sind, was vielleicht damit zusammenhängt, dass ich viel von dem Mixmaterial sonst nicht so auf dem Schirm habe.
Das bisher Gehörte bietet - um es mit den Worten von Heinz Strunk zu sagen - “viel Afrika und wenig Bavaria”, die Beats kommen meist nicht wie Carpaccio geschnitten, sondern schön dick daher und die Auswahl ist angenehm abenteuerlich. So werden beispielsweise in der Episode der aktuellen Ausgabe #55, die ausdrücklich zum Anhören empfohlen sei, neben Crookers’ Kracher-Remix von AC/DCs Thunderstruck auch noch Ebony Bones, Miles Benjamin Anthony Robinson und Drakkar Sauna zusammengebracht. Macht Laune.
Mittwoch, 9. Juli 2008
Fader again
Montag, 16. Juni 2008
Alptraum garantiert
Deluxe Music, das erste Musikfernsehen für Erwachsene, scheint direkten Zugriff auf das Musikvideoarchiv der Hölle zu haben. Gerade eben flimmerte Nick Drakes “River Man”, gesungen und trompetet von Till Brönner, über den Bildschirm und wenn ich mir meine immer noch zitternde Gänsehaut so anschaue, dann ist verstörend wohl der richtige Ausdruck für das Erlebte. Manche Dinge sind halt einfach wie Kerners Autobahn.
Montag, 2. Juni 2008
Russians love the sunshine too
Donnerstag, 22. Mai 2008
Leidenschaft und Wärme
Das war nicht mäßig, das war spitzenmäßig, was auch daran lag, dass es nicht so richtig voll war, obwohl ich sowohl den Monotonix als auch den Silver Jews ein volles Haus gegönnt hätte. Aber als Konzertbesucher schätze ich es sehr, mich am Tresen nicht gegen andere Durstige durchsetzen zu müssen und nach dem Pinkeln ohne Schubserei wieder zu meinem Wunschplatz zu gelangen. Kleinigkeiten, aber im Vergleich mit den ausverkauften Konzerten von The Kills und Shellac nicht zu unterschätzen.
Die Monotonix hatten ihr Schlagzeug vor der Bühne, was bei zahlreicherem Erscheinen mitten im Publikum gewesen wäre, aufgebaut. So blieb der Band jedoch reichlich Platz, der in erster Linie vom Sänger, den man mir bei Schummerlicht auch gut und gerne als Helge Schneider hätte unterjubeln können, ausgiebig genutzt wurde. Während der Gitarrist das Konzert über weitestgehend ungestört sein Instrument spielte, entwickelte sich zwischen Sänger und Schlagzeuger eine unterhaltsame Täter-Opfer-Beziehung. Letzterer musste es ertragen und tat es letztlich, glaube ich, auch ganz gerne, dass ersterer auf ihn raufkletterte, sein Schlagzeug umschmiß, die einzelnen Teile wieder irgendwo im Raum aufbaute, ihn mit einer frisch aus einem Mülleimer geangelten Banane fütterte, anschließend den Mülleimer samt Inhalt über seinen Kopf stülpte und ihn auch noch mit einem Gürtel kräftig würgte. Pause hatte der Arme nur, wenn der Sänger Bier verspritzend durchs Publikums spazierte, sich auszog, über den nassen Boden schlitterte, einzelne Konzertbesucher geschickt ins Programm einband, aufs Lichtgerüst kletterte oder - ein Höhepunkt! - im hohen Bogen ins Publikum schneuzte. Und parallel dazu spielte die Band ihre Lieder ohne Pause. Ich war begeistert, so geht Leidenschaft.
Zu den Silver Jews lässt sich kaum etwas sagen. Wem da nicht sprachlos warm ums Herz wird, dem ist nicht mehr zu helfen. Zehn Shellac-Konzerte würde ich gegen 1 Minute von den Silver Jews eintauschen.
Die Monotonix hatten ihr Schlagzeug vor der Bühne, was bei zahlreicherem Erscheinen mitten im Publikum gewesen wäre, aufgebaut. So blieb der Band jedoch reichlich Platz, der in erster Linie vom Sänger, den man mir bei Schummerlicht auch gut und gerne als Helge Schneider hätte unterjubeln können, ausgiebig genutzt wurde. Während der Gitarrist das Konzert über weitestgehend ungestört sein Instrument spielte, entwickelte sich zwischen Sänger und Schlagzeuger eine unterhaltsame Täter-Opfer-Beziehung. Letzterer musste es ertragen und tat es letztlich, glaube ich, auch ganz gerne, dass ersterer auf ihn raufkletterte, sein Schlagzeug umschmiß, die einzelnen Teile wieder irgendwo im Raum aufbaute, ihn mit einer frisch aus einem Mülleimer geangelten Banane fütterte, anschließend den Mülleimer samt Inhalt über seinen Kopf stülpte und ihn auch noch mit einem Gürtel kräftig würgte. Pause hatte der Arme nur, wenn der Sänger Bier verspritzend durchs Publikums spazierte, sich auszog, über den nassen Boden schlitterte, einzelne Konzertbesucher geschickt ins Programm einband, aufs Lichtgerüst kletterte oder - ein Höhepunkt! - im hohen Bogen ins Publikum schneuzte. Und parallel dazu spielte die Band ihre Lieder ohne Pause. Ich war begeistert, so geht Leidenschaft.
Zu den Silver Jews lässt sich kaum etwas sagen. Wem da nicht sprachlos warm ums Herz wird, dem ist nicht mehr zu helfen. Zehn Shellac-Konzerte würde ich gegen 1 Minute von den Silver Jews eintauschen.
Geschrieben von to_sc
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23:07
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Samstag, 15. März 2008
KINGDOM
Neulich bin ich auf die Website des Magazins The FADER geraten, wo man sich inhaltlich auf den ersten Blick irgendwo im Dreieck von Hip-Hop, Fashion und Afrika bewegt. Für mich als altgedienten Vertreter der graubeigebraun-Mode ist es dort zwar eine Spur zu stylish, aber nichtsdestotrotz gibt es da musikalisch das eine oder andere Schmankerl zu entdecken wie beispielsweise den New Yorker KINGDOM, der auf mich wie ein Wiedergänger YAZOOs mit eingebauter Rap-Erweiterung wirkt. Glaubt ihr nicht? Hier ist der Beweis:
Geschrieben von to_sc
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20:13
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Donnerstag, 28. Februar 2008
Ivan Rebroff (†)
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Dienstag, 19. Februar 2008
Wie man sich nennt, so heißt man
Den einen kennt man, den anderen auch. Das beide ein und dieselbe Person sind, hat mir wieder kein Schwein gesagt.
Samstag, 12. Januar 2008
Don't walk away, in silence.
An dieser Stelle mal ein Filmtipp: Control: The Ian Curtis Film.
2 unterhaltsame Stunden im trostlosen britischen Arbeitermilieu folgen der sehr kurzen Karriere des Ian Curtis, der entfremdet der Welt abhanden kommt. Trotz einer relativ statischen Kamera (der Regissieur ist auch Fotograf) vermag Sam Riley den Zuschauer zu fesseln bis zum Schluss! Don’t walk away, in silence.
2 unterhaltsame Stunden im trostlosen britischen Arbeitermilieu folgen der sehr kurzen Karriere des Ian Curtis, der entfremdet der Welt abhanden kommt. Trotz einer relativ statischen Kamera (der Regissieur ist auch Fotograf) vermag Sam Riley den Zuschauer zu fesseln bis zum Schluss! Don’t walk away, in silence.
Geschrieben von bj_fi
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Samstag, 10. November 2007
Geniesse!
Ein lieber Freund schickte mir letztens eine E-Mail mit dem Betreff geniesse!. Darin pries er mir die Musik von 386 DX an. Und zwar mit der Formulierung “jetzt gibt es”. Meine Antwort mit dem Hinweis, dass das ein alter Hut sei, ich den Kram schon vor etlichen Jahren mal gehört habe und somit das “jetzt gibt es” nicht wirklich zutreffe, muss für ihn ein Ansporn gewesen sein, mich irgendwie doch zu beeindrucken. Und das ist ihm auch gelungen, wenngleich auch wieder von Aktualität keine Rede sein konnte. Denn in der folgenden E-Mail fand sich ein Link zu einem Video von Tex Haper, das ich niemandem vorenthalten möchte. Auch auf die Gefahr hin, dass man nun mir den alten Hut, längst bekannt, vorwirft:
Geschrieben von to_sc
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Dienstag, 9. Oktober 2007
Geburtstagsbeerdigung
Liebe Jungle World,
auch mit einigen Tagen Abstand keine Einsicht bei mir und keine Erklärung dafür. Woher dieser Selbsthass? Da feierst Du Deinen 10. Geburtstag (gutes Ereignis) und dann das: Anstatt mal so richtig Humpa Humpa Tätärä, dürfen chief scheiße, Scheiße Enough For You und als Krönung das Kasperletheater The Scheiße Group meinen Gute-Laune-Karren schön tief in den Dreck schieben. Und dann auch noch in der Zwischenmoderation mehr Engagement vom zu recht steifen Publikum zu fordern. Da konnten auch Die gelben Zitronen nicht mehr viel ausrichten. Als die anschließende Tanzmusik gleichermaßen träge wie zappendüster einsetzte, bin ich gleich und schnell nach Hause gelaufen.
Wie gerne hätte ich an dem Abend etwas unterhaltsames wie beispielsweise die Jack and Jim Show erlebt. Das macht Laune, da kannste zu schwoofen, alle glücklich und zufrieden. Aber nein, Du feierst Deinen Geburtstag lieber so, dass nur zu hoffen bleibt, dass Du immer genügend Abonnenten findest. Denn wie Deine Beerdigung nach dieser Vorlage gefeiert werden sollte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
auch mit einigen Tagen Abstand keine Einsicht bei mir und keine Erklärung dafür. Woher dieser Selbsthass? Da feierst Du Deinen 10. Geburtstag (gutes Ereignis) und dann das: Anstatt mal so richtig Humpa Humpa Tätärä, dürfen chief scheiße, Scheiße Enough For You und als Krönung das Kasperletheater The Scheiße Group meinen Gute-Laune-Karren schön tief in den Dreck schieben. Und dann auch noch in der Zwischenmoderation mehr Engagement vom zu recht steifen Publikum zu fordern. Da konnten auch Die gelben Zitronen nicht mehr viel ausrichten. Als die anschließende Tanzmusik gleichermaßen träge wie zappendüster einsetzte, bin ich gleich und schnell nach Hause gelaufen.
Wie gerne hätte ich an dem Abend etwas unterhaltsames wie beispielsweise die Jack and Jim Show erlebt. Das macht Laune, da kannste zu schwoofen, alle glücklich und zufrieden. Aber nein, Du feierst Deinen Geburtstag lieber so, dass nur zu hoffen bleibt, dass Du immer genügend Abonnenten findest. Denn wie Deine Beerdigung nach dieser Vorlage gefeiert werden sollte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Geschrieben von to_sc
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Montag, 24. September 2007
Zu viel Zeit
Wohl etwas zu gut erholt von einem Ausflug in die Gärten der Welt, die natürlich in Berlin zu Hause sind, habe ich noch einen kleinen Abstecher in die Weiten des Netzes gewagt. Aber weit bin ich nicht gekommen, denn schon in dem sog. “Fanblog” (gaanz geschicktes Marketing) eines Sportausrüsters fand ich den Hinweis auf eine weitere Seite, auf die die Welt nun wirklich gewartet hat.
Vor meinem geistigen Auge spielte sich sofort folgende Szene ab:
Arm in Arm mit Diego, Ronaldinho und Wagner Love feiere ich mein Traumtor und will mit meinen neuen Sportsfreunden in Richtung Fankurve rennen, als diese einfach kehrt machen und einen Neuzugang herzen. Schnell wird mir klar, dass die Jungens meinen peinlichen Künstlernamen doch noch gelesen haben müssen. So lassen sie Dropiano links liegen und bewundern
Vor meinem geistigen Auge spielte sich sofort folgende Szene ab:
Arm in Arm mit Diego, Ronaldinho und Wagner Love feiere ich mein Traumtor und will mit meinen neuen Sportsfreunden in Richtung Fankurve rennen, als diese einfach kehrt machen und einen Neuzugang herzen. Schnell wird mir klar, dass die Jungens meinen peinlichen Künstlernamen doch noch gelesen haben müssen. So lassen sie Dropiano links liegen und bewundern
Geschrieben von ti_dr
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11:42
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Dienstag, 28. August 2007
Neues vom Wendler
Blick frei, auf einer der schönsten Männerkörper Deutschlands.
[via]
Nachtrag: EINE DISCO BRICHT AUSEINANDER: Die Homepage vom Wendler hab ich erst jetzt gesehen.
[via]
Nachtrag: EINE DISCO BRICHT AUSEINANDER: Die Homepage vom Wendler hab ich erst jetzt gesehen.
Geschrieben von ja_be
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14:58
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Montag, 27. August 2007
Finde nur ich es komisch
dass die ARD gestern einen Brennpunkt zu den Waldbränden in Griechenland gesendet hat?
Geschrieben von ti_dr
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17:12
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Dienstag, 10. Juli 2007
Der graußlichen Töne anderer Theil
Geschrieben von ja_be
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13:00
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Samstag, 30. Juni 2007
...
in Winsen hat der Chinese seine Ruhe.
(von hier)
Geschrieben von ch_we
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Kommentare
Mi, 06.08.2008 22:30
Yeah, three days a week, don’t need no sleep. To all the chicks on the tri [...]
Mo, 21.07.2008 23:24
Aber gibt es von ihm auch eine Aufnahme mit Peter Alexander wie diese? htt [...]
Mo, 21.07.2008 21:49
Das ist der David Allen Coe, der [*]als großer Songwriter gilt, e [...]
Do, 17.07.2008 13:31
Schade, dass die Uhr rechts im Bild nicht auf fünf vor zwölf steht. Vilele [...]