[Prinz Philip Kirill von] Preußen geht es um eine Politik, die nicht in Parteigrenzen verhaftet ist, schon während seines Studiums hatte er sich sowohl bei der Friedrich-Ebert- als auch bei der Adenauer-Stiftung beworben.
Irgendwo, ich weiß nicht mehr wo, habe ich neulich einen Artikel über die Wahl der hessischen Ausländerbeiräte gelesen, in dem sich über die geringe Wahlbeteiligung mokiert wurde: Da gibt man, so der indignierte Unterton, den Ausländern schon freundlicherweise die Möglichkeit, ein (politisch wenig bedeutungsvolles) Gremium zu bestimmen, das dann “Empfehlungen” aussprechen darf, an die niemand gebunden ist, und dann machenses nich. Vermutlich wird auch irgendwo von irgendwem der perfide Konnex “mangelnde Wahlbeteiligung – mangelnde Integrationsbereitschaft” hergestellt. Dabei muss man eigentlich nur einen Blick auf die Wahlankündigung werfen, um zu sehen, warum 91,8 % der Wahlberechtigten den Weg in die Kabine gescheut haben:
Ich glaube, im mecklenburgischen Grevesmühlen ist man vorrangig bemüht, einen guten Eindruck zu vermitteln. Diesen Gedanken frischte mir heute Abend die Aktuelle Schaubude im NDR auf. Denn das ist – bei sonnigstem Wetter und direkt vom Grevesmühlener Marktplatz gesendet – mit Bernhard Brink, Axel Schulz und City, die sich modisch heutzutage übrigens in keinster Weise von den Scorpions unterscheiden, zumindest aus Sicht des allgemeinen Fernsehzuschauers öffentlich-rechtlicher Programme gut gelungen.
Erstmalig hatte ich diesen Gedanken, als sich mir vor einiger Zeit während einer Zugfahrt im Bahnhof von Grevesmühlen folgendes Bild präsentierte:
Während ich gestern das Finale der Heranwachsenden-EM über den ZDF-Stream verfolgen wollte, rief mich meine gute Freundin Maria Böhmer an. Zunächst war ich als guter Freund schwer beunruhigt, da Maria nicht aufhörte, zu schluchzen. “Maria, was ist los?” oder so etwas ähnliches werde ich wohl gesagt haben. “Ich will hier nicht weg.” Mehr konnte Maria nicht antworten, bevor sie neue Salven in ihr Taschentuch schnäuzte. Eigentlich nicht nah am Wasser gebaut, löst dieses Geräusch bei mir immer einen Mitweinreflex aus, seitdem ich 1992 mit Merle W. im Gloria in Harburg My Girl – Meine erste große Liebe gesehen habe. Nun also ebenfalls flennend, versuchte ich Maria davon zu überzeugen, dass sie ja gar nicht hier weg müsse, es sei denn, sie wolle es so. Aber Maria wiederholte ständig – nun singend – diesen einen Satz: “Ich will nicht weeeeeeeeeeg.” “Maria, so geht das nicht. Ich weiß ja gar nicht, wovon Du sprichst.” Zu mehr Einfühlungsvermögen war ich nicht fähig. Maria legte auf und schickte mir eine E-Mail.
Nun verstand ich, dass Maria nicht die bitteren Tränen der Trauer sondern die süßen Tränen der Rührung weinte.
Heute abend erschien auf der Website von kicker online die folgende Meldung:
Ob da der Wunsch Vater des Getippten war? (Quelle: kicker online)
Ich weiß nicht, wie andere das sehen, aber eigentlich ändert sich bei Buchstabendrehern doch nur die Reihenfolge und nicht die Anzahl der Buchstaben, oder?
Ich stelle nachfolgendes Bild als Schulungsmaterial für alle Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung, die in Sozialkunde ein Beispiel für gelungene Integration benötigen. Gezeigt wird ein im Hamburger Osten gelegener chinesischer Imbiss, hier China Express genannt, der einen regionaltypischen Namen trägt:
Nicht Ming Dynastie, nicht Entenhaus
(Ich bitte um Rückmeldung von jemandem, der nicht nur fotografiert, sondern auch dort gegessen hat, um das Bild gegebenenfalls als Beispiel für nicht gelungene Integration zur Verfügung zu stellen.)
Für alle Nichtfußballfans, die morgen trotzdem mitreden wollen, zeigt Arte heute abend mit “Knallhart” das filmische Pendant zum EM-Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei.
Das Nationalgefühl beeinflusst das Fußballwetten-Geschäft. Das ist das Ergebnis einer Studie des RWI Essen und der Humboldt- Universität zu Berlin. Wetter schätzten ihre Nationalmannschaften unabhängig vom Können oft besser oder schlechter ein als objektiv erwartet.
Djeah,
bei 16 Bars denkt hier so mancher Leser bestimmt an Kneiptentouren. Aber nicht die modernen DichterDenkerRapper. Im Postfach fand ich gestern den Verweis auf selbstgedrehte Castingvideos für den dritten Teil der “Feuer über Deutschland” Reihe und die Jungs spitten sicke rhymes was das Zeug hält. Der KatzenKeeper kann sich warm anziehen und wir uns auf neue Talente freuen. Mein Favorit ist er hier.
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