Ob es der Erotikbranche seitdem gelungen ist, in diesem Punkt eine optische Verbesserung zu erreichen oder ob nicht doch bewährte, beim Publikum bestens eingeführte Assets grundlos aufgegeben wurden, wage ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Fest steht jedenfalls, dass auch dieser Wirtschaftszweig die grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre nicht ignorieren kann und sich bemühen muss, den Bordellbesuch auch einer eher gehobenen, neubürgerlichen Zielgruppe schmackhaft zu machen. Es ist erfreulich und stimmt einen für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands insgesamt hoffnungsvoll, dass in den Massagesalons der Republik ganz offenbar der Wille da ist, sich dieses Themas anzunehmen.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Es muss nicht immer Flatrate sein
“Übergesext und untergefickt” ist ein gutes Stichwort. Irgendwann in den Neunzigern schrieb Max Goldt über das dümmliche Lächeln einer Dame, die auf den Werbeplakaten für eine jährlich stattfindende Erotikmesse abgebildet war und sich (so Goldt) durch ihren Gesichtsausdruck einen Stammplatz in den Alpträumen der Berlinerinnen und Berliner gesichert habe.

Ob es der Erotikbranche seitdem gelungen ist, in diesem Punkt eine optische Verbesserung zu erreichen oder ob nicht doch bewährte, beim Publikum bestens eingeführte Assets grundlos aufgegeben wurden, wage ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Fest steht jedenfalls, dass auch dieser Wirtschaftszweig die grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre nicht ignorieren kann und sich bemühen muss, den Bordellbesuch auch einer eher gehobenen, neubürgerlichen Zielgruppe schmackhaft zu machen. Es ist erfreulich und stimmt einen für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands insgesamt hoffnungsvoll, dass in den Massagesalons der Republik ganz offenbar der Wille da ist, sich dieses Themas anzunehmen.
Ob es der Erotikbranche seitdem gelungen ist, in diesem Punkt eine optische Verbesserung zu erreichen oder ob nicht doch bewährte, beim Publikum bestens eingeführte Assets grundlos aufgegeben wurden, wage ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Fest steht jedenfalls, dass auch dieser Wirtschaftszweig die grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre nicht ignorieren kann und sich bemühen muss, den Bordellbesuch auch einer eher gehobenen, neubürgerlichen Zielgruppe schmackhaft zu machen. Es ist erfreulich und stimmt einen für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands insgesamt hoffnungsvoll, dass in den Massagesalons der Republik ganz offenbar der Wille da ist, sich dieses Themas anzunehmen.
Montag, 19. Januar 2009
armenien tourismus

Wohin geht die Reise? (Quelle: Google)
GANZ NEUES GOOGLE-PRODUKT! Präsentation aktueller Reisewarnungen des Auswärtigen Amts(!) als REISETIPPS (woanders hin).
Meine Empfehlung für den nachhaltigen Erfolg dieses Geschäftsmodells:
- Die Reisetipps als Sponsored Links verkaufen. Beispiel: Fahren Sie da (Armenien) mal lieber nicht hin, sondern besser schnell mit TAROM (rumänische Fluggesellschaft, siehe auch “Die Geschichte des Flugwesens in Rumänien”) nach Rumänien (mit Knoblauch sehr ungefährlich).
- Sollte mit Abstrichen auch regional mit Unwetterwarnungen (Kachelmann als Zugpferd) funktionieren.
Donnerstag, 8. Mai 2008
Best Practice für Sonnentage
Aahhh herrlich! Was gibt es Schöneres, als sich bei diesem sogenannten schönen Wetter auf Hinweg und Rückweg die Köpfhörer ins Ohr zu stecken und Vogelgezwitscher und Smalltalk der Mitmenschen durch die grummelnd gleichförmige und melancholische Musik von Matt Elliott und The Third Eye Foundation zu ersetzen, um dem Tag seine Leichtigkeit und Selbstzufriedenheit auszutreiben, um dem Tag eine nötige Schwere und Bedrohlichkeit zu verpassen? Gekrönt wird eine solche Stimmung, wieder zu Hause angekommen, durch eine zackige Dosis Venetian Snares in angemessener Lautstärke. So ließ sich bisher noch jedem Sonnentag etwas Positives abgewinnen.
Donnerstag, 24. April 2008
Antizyklisch denken,...
...denke ich mir, ist nie ganz falsch. Daher hier zwei lange Texte für ungemütliche Herbstabende am Kamin (und ein kurzer als Zugabe):
1. gibt es neue Trends imDaF EaF-Bereich, von denen sich das Goetheinstitut mal schleunigst eine Scheibe abschneiden sollte. Nebenbei ein Anlass, die wegen ganz unamerikanischer Unfreundlichkeit der Customer-Care-Abteilung kürzlich eingestellten Newyorkerabonnementsbemühungen mal wieder aufzunehmen.
2. wird sich demnächst der politische Kurs Europas völlig ändern. Zumindest, wenn dieser völlig irre Ex-NPDler, der reichlich Erfahrungen mit den mörderischen Machenschaften übelster Geheimdienste gemacht haben will, nicht doch die Erfindung eines genialen Literaten ist (aber vielleicht ist das etwas bösgläubig (siehe unter 3)):
3. hält der deutsche Staat nicht nur absurde Schikanen für seine Kritiker bereit, sondern hat auch die Sprache um einige ganz reizende Worte erweitert (siehe unter 2).
q1 q2 q3
1. gibt es neue Trends im
2. wird sich demnächst der politische Kurs Europas völlig ändern. Zumindest, wenn dieser völlig irre Ex-NPDler, der reichlich Erfahrungen mit den mörderischen Machenschaften übelster Geheimdienste gemacht haben will, nicht doch die Erfindung eines genialen Literaten ist (aber vielleicht ist das etwas bösgläubig (siehe unter 3)):
Es hat mich in einem Forum mal jemand zweifelnd gefragt, warum ich denn dann noch lebe, wenn meine Geschichte wahr wäre. Nun, ich habe mich das selbst schon gefragt. Es ist eigentlich der einzige wirklich etwas unwahrscheinliche Punkt in dieser Geschichte.
3. hält der deutsche Staat nicht nur absurde Schikanen für seine Kritiker bereit, sondern hat auch die Sprache um einige ganz reizende Worte erweitert (siehe unter 2).
q1 q2 q3
Dienstag, 19. Februar 2008
Abgehen wie ein Flitzebogen
Man kennt “Gespannt wie ein Flitzebogen sein” und man kennt “Abgehen wie Schmidts Katze”. Aber als Angela heute abend in “Das perfekte Dinner” die Zuschauer wissen ließ, dass sie gespannt wie Schmidts Katze sei, war das neu für mich.
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Dokument des Scheiterns
Geschrieben von ja_be
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um
10:42
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Dienstag, 28. August 2007
Wasch Dich!
Donnerstag, 21. Juni 2007
Im Hallenbad
Betrachten Sie vor dem Betreten des Beckens die Wasseroberfläche! Wenn an unregelmäßig verteilten Stellen kleine Fontänen aufsteigen, handelt es sich nicht um einen defekten Whirlpool, sondern um ein untrügliches Indiz für die Präsenz von ca. 20 untersetzten, schnauzbärtigen Tauchern. Meiden Sie solche Gewässer! Die Taucher verharren stundenlang am Beckenboden, um dann überraschend aufzusteigen und Sie mit ihrem Gemisch aus Berliner Idiom und Fachsprache zu verwirren.
Geschrieben von ja_be
in Rekreation
um
10:05
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Donnerstag, 31. Mai 2007
Dieser Kampf der Schafe mit den Blumen soll unwichtig sein.
Entspannt sitze ich im Zug mit Ziel Berlin, erfreue mich an meinem mobilen Internetzugang und sehe die Sonne untergehen. An den Bahnhöfen stehen Polizeikräfte, damit die Zaunfetischisten jemanden haben, den sie nach dem Weg Richtung Heiligendamm fragen können. Als besonderes Bonbon verwöhne ich meinen Gemütszustand mit einigen wohlgeformten Versen, die mir eine liebe Person namens Rickey Klaassens via Spam-Mail hat zukommen lassen:
Kreislauf, fXhlte Durst, Xberwand den Durst, fXhlte neuen Durst.
Besorgnis im Herzen, suchte der Vater sein Lager auf.
Und dann sperre ich dieses Papier in eine Schublade.
Er doch keine Freude im Herzen.
Ziel ist nicht, die Welt fXr Wissbegierige zu erklXren.
Kleine goldene Dinger, von denen die Nichtstuer tr.
Eine wahre Wonne gefXhlt.
Und er warf sich ins Gras und weinte.
In der Welt.
Und er schXttelte den Kopf.
Und er hat Recht, vergiss das nicht.
Es stellte eine Riesenschlange dar, wie sie ein Wildtier verschlang.
Erde, bis es einem von ihnen einf.
Das erschien mir gar nicht verwunderlich.
Es ist nicht viel Platz f.
Im Beutel, und Geschenke fXr Kamala.
Qual war das Leben.
Abgelegt, habe das Haar gekXmmt, habe Xl im Haare.
Aber einen Affenbrotbaum kann man, wenn man ihn zu sp.
Es ist sehr selten, da.
Vom Ich hinwegfXhrten, ihr Ende fXhrte.
Aber sie antwortete ihm nicht.
Er doch keine Freude im Herzen.
Wir schreiben die ewigen Dinge auf.
Dein Sohn ist nicht an dem.
Du ihn, den Buddha.
Geschrieben von to_sc
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um
20:59
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Donnerstag, 17. Mai 2007
Antwerpen
Die Stimmung in Antwerpen ist eine gelungene Mischung aus Hektik und Gelassenheit. Nur mal so zur Information. Glückliche Stadt, denn wie eine misslungene Mischung derselben Ingredenzien aussehen würde, kann man sich ja vorstellen.
Geschrieben von ja_be
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um
09:09
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Samstag, 14. April 2007
Quo vadis, rechte Gesinnung?
Selbst die FAZ ist ins Lager der vaterlandsverräterischen, werterelativierenden Alt68er übergelaufen. Oder wie sonst soll man diesen finalen Dolchstoß gegen das Filbingerlager verstehen?
Sehr gute Laune beim Frühstück gehabt; an diesen Film denken müssen.
Ministerpräsident Oettinger (CDU), der sich am Freitag zu einer privaten Bildungsreise in einem Freizeitpark im badischen Rust aufhielt, äußerte sich nicht zur Kritik der Bundeskanzlerin.
Sehr gute Laune beim Frühstück gehabt; an diesen Film denken müssen.
Geschrieben von ja_be
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um
12:10
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Donnerstag, 29. März 2007
-
21.00 Uhr
Gemütlicher Tagesausklang in der Stefan-Andres-Klause
Geschrieben von ja_be
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um
14:46
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Sonntag, 25. März 2007
Des Säufers Abendgebet
Müde bin ich geh zur Ruh’,
Decke meinen Bierbauch zu;
Herrgott, laß den Kater mein,
Morgen nicht so schrecklich sein;
Bitte gib mir wieder Durst,
Alles andere ist mir Wurst.
Decke meinen Bierbauch zu;
Herrgott, laß den Kater mein,
Morgen nicht so schrecklich sein;
Bitte gib mir wieder Durst,
Alles andere ist mir Wurst.
Geschrieben von to_sc
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um
18:32
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Freitag, 9. März 2007
Eyn Poëm / deß Gegen=Stand die teütsche Sprach / vnnd inns Besondere dero VERBA / oder Thu=Woerter
Däseln dargen dachsen dachteln
Alten akkolieren achteln
Söhren sein schiebefestmachen
- da kann der Germanist nur lachen.
Verschlimmbessern und vidimieren
Eseln europäisieren
Rölzen runksen reunieren
Brüden bibliographieren
Bohurdieren bingeln brennern
Akyanoieren amten albern
Nachspotten und niederbleien
Durchversuchen, doch dasein.
Endlich eppen, epurieren
Illern industrialisieren
Nutzen nützen nachmarschieren
Schnözen schnübbern sporulieren.
Geschrieben von ja_be
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um
21:59
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Montag, 5. Februar 2007
Return to Zander*
Ich finde ganz gerne mal ‘ne Zeitung im Zug. So wie zum Beispiel am Samstag, als jemand die Süddeutsche für mich liegen lassen hat. Zwar nur den Fernsehteil, aber immerhin. Das war beeindruckend genug:
20.15, ARD, Wider den tierischen Ernst, Festsitzung des Aachener Karnevalsvereins unter dem Motto “Aachen hebt ab”
20.15, ZDF, Willkommen bei Carmen Nebel, Undurchsichtige Unterhaltung
20.15, SAT 1, Meister der Comedy... erklären die Welt, Comedyshow mit Jürgen von der Lippe
20.15, Tele 5, Süße 17, tödliches Biest, “Hinter Jennifers süßer Fassade verbirgt sich eine Psychopatin”
22.00, Tele 5, Body Parts, “Nach einer Armtransplantation wird Bills Leben zum Alptraum”
22.30, WDR, Der große Jecken-Check, “Das Casting der Närrischen Hitparade”
23.55, RTL 2, The Dentist 2 - Zahnarzt des Schreckens, Nichts für schwache Nerven
Gar nicht mal so schlecht, die Auswahl, aber hätte ich mich entscheiden müssen, wäre diese Sendung mein Favorit gewesen:
20.15, MDR, Hier kommt Kurt!, Der große Frank-Zander-Abend, Ein Wiedersehen mit dem großen Künstler (“Tu doch meine Asche in die Eieruhr”) anlässlich seines 65. Geburtstags, knappe vier Stunden Länge, nur kurz unterbrochen durch eine überflüssige Nachrichtensendung
* Ich bedanke mich für diese schöne Überschrift bei S.
20.15, ARD, Wider den tierischen Ernst, Festsitzung des Aachener Karnevalsvereins unter dem Motto “Aachen hebt ab”
20.15, ZDF, Willkommen bei Carmen Nebel, Undurchsichtige Unterhaltung
20.15, SAT 1, Meister der Comedy... erklären die Welt, Comedyshow mit Jürgen von der Lippe
20.15, Tele 5, Süße 17, tödliches Biest, “Hinter Jennifers süßer Fassade verbirgt sich eine Psychopatin”
22.00, Tele 5, Body Parts, “Nach einer Armtransplantation wird Bills Leben zum Alptraum”
22.30, WDR, Der große Jecken-Check, “Das Casting der Närrischen Hitparade”
23.55, RTL 2, The Dentist 2 - Zahnarzt des Schreckens, Nichts für schwache Nerven
Gar nicht mal so schlecht, die Auswahl, aber hätte ich mich entscheiden müssen, wäre diese Sendung mein Favorit gewesen:
20.15, MDR, Hier kommt Kurt!, Der große Frank-Zander-Abend, Ein Wiedersehen mit dem großen Künstler (“Tu doch meine Asche in die Eieruhr”) anlässlich seines 65. Geburtstags, knappe vier Stunden Länge, nur kurz unterbrochen durch eine überflüssige Nachrichtensendung
* Ich bedanke mich für diese schöne Überschrift bei S.
Geschrieben von to_sc
in Rekreation
um
18:02
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