Neulich in der Werbeagentur:
Chef: “Puh, so richtig klappt das mit dem Wahlkampf ja nicht. Wir haben da noch Defizite bei den Jungwählern.”
Zweiter Chef: “Junge Leute sind doch alle übergesext und untergefickt, da müssen wir anknüpfen. Besonders jetzt, wo die Journaille die alten Geschichten wieder ausgräbt. Räkeln statt mäkeln - nur so gewinnt man Wahlen.”
Und schon gaben sie Butter bei die Fische.
Mittwoch, 23. September 2009
Räkeln statt mäkeln.
Geschrieben von ch_we
um
12:49
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Freitag, 21. August 2009
Reimheit bleibt unser Ideal
“..denn wir sind jung und liberal”
Von der Muse geküsst präsentieren sich unsere liebsten Jugendorganisationen auch in diesem Vorwahlkampf. Die Jungen Liberalen Mannheim folgen dabei dem großen Sohn der Stadt und üben sich in Vokalakrobatik, vergessen aber ihr Hauptanliegen nicht - Liberal sein heißt different sein: “Mit CDU und CSU/macht Deutschland seine Grenzen zu./Das werden wir verhindern,/nicht nur mit High-Tech-Indern”
Damit ist er Lagerwahlkampf bei den Bürgerlichen wohl eröffnet. Denn die Junge Union spielt diesmal die Identitätskarte. “Wir sind Wir”, da kann man doch nicht widersprechen, oder?
“Verrückte Zeit, verrückte Welt” heißt es da und das stimmt ja irgendwie auch. Die Rente in weiterer Ferne und auch deutsche Autos will niemand mehr haben. Da verpflichtet Tradition ja geradezu irgendwie. Und deshalb haben die Orangenen auch Erfolgsproduzent Leslie Mandoki verpflichtet. “Klare Sicht und schönes Land” - da fehlt eigentlich nur noch der Gastauftritt von Günter Wewel, um den Liberalen auch stimmlich Paroli bieten zu können. Wenn es schon bei den Bürgerlichen so spannend ist, was wird dann erst die schweigende Mehrheit auffahren? Cem Özdemir singt im Medley mit den “Erben der Scherben” das Rauchhaus-Lied vom Balkon seines Kreuzberger Wohnhauses? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin mittlerweile gespannt wie ein Flitzebogen.
Von der Muse geküsst präsentieren sich unsere liebsten Jugendorganisationen auch in diesem Vorwahlkampf. Die Jungen Liberalen Mannheim folgen dabei dem großen Sohn der Stadt und üben sich in Vokalakrobatik, vergessen aber ihr Hauptanliegen nicht - Liberal sein heißt different sein: “Mit CDU und CSU/macht Deutschland seine Grenzen zu./Das werden wir verhindern,/nicht nur mit High-Tech-Indern”
Damit ist er Lagerwahlkampf bei den Bürgerlichen wohl eröffnet. Denn die Junge Union spielt diesmal die Identitätskarte. “Wir sind Wir”, da kann man doch nicht widersprechen, oder?
“Verrückte Zeit, verrückte Welt” heißt es da und das stimmt ja irgendwie auch. Die Rente in weiterer Ferne und auch deutsche Autos will niemand mehr haben. Da verpflichtet Tradition ja geradezu irgendwie. Und deshalb haben die Orangenen auch Erfolgsproduzent Leslie Mandoki verpflichtet. “Klare Sicht und schönes Land” - da fehlt eigentlich nur noch der Gastauftritt von Günter Wewel, um den Liberalen auch stimmlich Paroli bieten zu können. Wenn es schon bei den Bürgerlichen so spannend ist, was wird dann erst die schweigende Mehrheit auffahren? Cem Özdemir singt im Medley mit den “Erben der Scherben” das Rauchhaus-Lied vom Balkon seines Kreuzberger Wohnhauses? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin mittlerweile gespannt wie ein Flitzebogen.
Geschrieben von ch_we
in Familienaufstellung
um
13:05
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Donnerstag, 28. Mai 2009
W.d.S.-V. (4) - das Nachspiel
Ich hoffe, die geneigte Leserschaft verzeiht mir das Eindringen in diese Monodomäne, aber mit dem russischen Winter ist nicht zu spaßen. Diese Erfahrung musste schon der alte Stalin mit ihm seinen Traktoren machen und auch wir erleben dieser Tage eine gewaltige Kältefront, die bestimmt aus dem Osten über uns hereinbricht. Dank des Siegs der progressiven Kräfte muss allerdings niemand mehr frieren. Aus Dankbarkeit haben unbekannte Firmenmitarbeiter des Gaskonzerns in Staatshand eine Hymne im Stil des sozialistischen Realismus komponiert und der ganzen Welt zugänglich gemacht. Wenn Sie also heute morgen ihre warme Dusche genießen wollen, singen Sie doch aus Dankbarkeit laut dieses Lied:
Montag, 15. September 2008
Falscher Freund
Der vielleicht spektakulärste wollschlägersche Übersetzungsunfall habe sich nicht bei Chandler und auch nicht im »Ulysses« ereignet, sondern in einer Rezension einer Neuausgabe des »Muret-Sanders«, dem englisch-deutschen Wörterbuch schlechthin. In diesem Textchen von 1982, das Wollschläger selbstverständlich – ein Hans Wollschläger schrieb grundsätzlich nie nur fürs Brot, sondern immer für die Ewigkeit – in die noch von ihm selbst begonnene Reihe seiner Schriften aufgenommen hat, stößt man auf dieses komische Juwel:
»Warum aber findet er« – der Wörterbuchbenutzer – »bei ›Masturbation‹ nur das steife masturbation und onanism – und nicht auch das durchaus verbreitete, durch Volkswitzigkeit sogar dem Landesbischof erträglich gemachte fist-fucking? Zweifellos: hier hat das Über-Ich der Bearbeiter ungebeten mitgewirkt, und das hätte, so um 1977, nicht mehr sein müssen.«
Das Über-Ich der Wörterbuchbearbeiter konnte halt einfach besser Englisch als das Ich-Ich-Ich von Hans Wollschläger. Und der Landesbischof griff, jede Wette, zum Erträglichmachen nicht zur Volkswitzigkeit, sondern, wie jeder andere auch, zur Vaseline.
Da wäre man doch gern mal dabeigewesen, wenn es den großen Schriftsteller, Organisten, Übersetzer, Karl-May-Herausgeber etc. nach einer Handentspannung verlangt und er bei einer entsprechenden Dienstleisterin ein fist-fucking geordert hätte. Er hätte sich anschließend nicht nur über den gesalzenen Preis gewundert.
(von hier, via mad)
Geschrieben von ch_we
in Tier werden
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12:01
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Freitag, 8. August 2008
Nur für den Klick, für den Augenblick?
Geschrieben von ch_we
in Ruhrtaler
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13:21
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Sonntag, 20. Juli 2008
Aus der Serie "Bedeutungsschwangere Bahnhofsbauten"
Donnerstag, 17. Juli 2008
Aus der Serie "Bedeutungsschwangere Bahnhofsbauten"
Geschrieben von ch_we
in Anbauten
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00:41
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Donnerstag, 3. Juli 2008
Freuden des Feierabends
Geschrieben von ch_we
in Anbauten
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18:21
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Montag, 9. Juni 2008
Für jedermann
Endlich eingereiht in die Riege der Country-Fans möchte ich gleich auf folgendes Versäumnis der gemeinsamen Berichterstattung aufmerksam machen. Scott Tuma hat bereits im April ein neues Album veröffentlicht. Da es aber so zeitlos großartig wie jede seiner Aufnahmen ist, macht diese Verspätung dann irgendwie aber auch nicht so wirklich was aus.
Geschrieben von ch_we
in Leben, richtig (in: Leben, falsch)
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00:11
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Freitag, 6. Juni 2008
Süßholzraspler
Die Mitarbeiter lieben ihre Fabrik, und die Fabrik liebt jeden von 3000 Mitarbeitern. Ein hoher Arbeitslohn, kostenloses Mittagessen in der Fabrikmensa, bequeme Arbeitsplätze sowohl in Werkhallen wie auch im Bürogebäude sind gerechte Belohnung für gewissenhafte und kreative Arbeit.
Wo es sowas gibt? Hier.
Geschrieben von ch_we
in Outsourcing
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22:12
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Dienstag, 27. Mai 2008
Wunder der Wissenschaft
God may work in mysterious ways, but a simple computer program may explain how religion evolved. By distilling religious belief into a genetic predisposition to pass along unverifiable information, the program predicts that religion will flourish.
von hier.
Montag, 26. Mai 2008
Wunder der Wissenschaft
Das Nationalgefühl beeinflusst das Fußballwetten-Geschäft. Das ist das Ergebnis einer Studie des RWI Essen und der Humboldt- Universität zu Berlin. Wetter schätzten ihre Nationalmannschaften unabhängig vom Können oft besser oder schlechter ein als objektiv erwartet.(pdf)
Geschrieben von ch_we
in Dtschl
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15:15
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Samstag, 24. Mai 2008
Heimatkunde
Geschrieben von ch_we
in Ruhrtaler
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00:14
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Samstag, 26. April 2008
Kuschelstandortfrage
Auch westlich des Currywurst-Äquators haben die Menschen Probleme. Das größte Problem ist allerdings das Vertrauen, sagt die Frau Ministerin. Und will helfen:
NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) hat Blackberry-Chef Mike Lazaridis bei Gesprächen über die Ansiedlung der RIM-Forschung in Bochum versprochen, Hürden für den Kauf von Blackberrys im öffentlichen Dienst wegzuräumen.Seit Jahren kämpft der kanadische Hersteller des E-Mail-Handys Blackberry, RIM (Research in Motion), gegen Sicherheitsbedenken des deutschen Geheimdienstes.
Dienstag, 11. März 2008
How to fry an egg with paper
Auch die britische Küche hat ihre Highlights. Aber eine solche Bücherverbrennung kommt einem im Angesicht der Spezialitäten der Prophetin dann doch ein wenig awkward vor:
coconut milk, lime juice, crème fraiche, “classic fresh tomato sauce”
Geschrieben von ch_we
in Leben, richtig (in: Leben, falsch)
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21:10
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