Das Showgeschäft steht am Abgrund einer beschämenden Zickenkrieg-Apokalypse. So heißt es nicht in der Offenbarung des Johannes, sondern in der von Inga Grömminger, die wahrscheinlich “Journalistin” auf ihrer Visitenkarte stehen hat. Nun ist es ja so, dass Worte für gewöhnlich auf etwas verweisen, was man salopp “Inhalt” nennen könnte. Dieses Verweisungsverhältnis ist arbiträr, aber durch die sprachliche Konvention festgelegt. Fordert man diese Konvention heraus, etwa durch Wortneuschöpfungen, kann das schreiberischen Fame geben, sofern von der Leserschaft trotzdem noch eine Verbindung zwischen unbekanntem Wort und intendiertem Inhalt hergestellt werden kann.° Gelingt dies nicht°°, muss Frau Grömminger wohl in irgendeine BZ-Redaktionskasse einzahlen. Besteht schließlich, wie bei der erwähnten Apokalypse, zwischen Wort und Inhalt überhaupt keine Beziehung°°°, sodass völlig schleierhaft bleibt, was uns die BZ mitteilen will, gibt es zur Strafe ein Linguistik-Posting: Voilà.
° Beispiel: Das Verb “nattern” im selben Artikel. Allerdings sind die echten Nattern ungiftig, sodass die Nick wohl eher “trugnattern“ würde.
°° Beispiel: Das Adjektiv “untergürtellineal”, ebenfalls im selben Artikel. Hier denkt man zunächst an Gerätschaften für Mathe-Nerds und muss sich mühsam auf Leandros & Co. zurückbesinnen.
°°° Weiteres Beispiel: Das “Journalistin” auf Frau Grömmingers Visitenkarte.
"muss Frau Grömminger wohl in irgendeine BZ-Redaktionskasse einzahlen."
hÄh ?? die hat sie schon lange für die letzten fluppen geplündert. untermenschen brauchen eh keine kasse, oder wat….