Seit einigen Tagen räume ich meinen Schreibtisch auf und weiß mittlerweile wieder, welche Farbe die Tischplatte hat (braun). Vorläufig harren noch der Wegräumung: Münzen (Schweden, Deutschland nach 2002, Deutschland vor 2002, Luxemburg, Rumänien), ein Rabattzettel der Sophiensäle mit immerhin zwei Stempeln, ein enormes Kontingent an Karten (zwei für das Shellac-Konzert am 2. Mai, die von ihren glücklichen Besitzern in spe noch nicht gegen weitere Münzen eingetauscht wurden, eine Spielkarte (Kreuzdame), ein komplettes, mit der Kreuzdame nicht in Einklang zu bringendes Kartenspiel (“magyar kártya”) sowie die Theory Trading Cards) und insgesamt vierzehn derjenigen Gegenstände, die auf deutsch angeblich Rundkopfklammern, auf französisch Attaches parisiennes und auf italienisch Fermagli a testa bombata heißen. Da ich zwar - der aufmerksame Leser mag es bereits ahnen - selber einmal eine Schachtel solcher Dinger erwarb (und zwar - die noch aufmerksamere Leserin mag es bereits ahnen - in der Schweiz), diese jedoch ganz woanders steht und außerdem silberfarbene Modelle enthält, die gefundenen jedoch bei aller sonstigen Verschiedenheit ausschließlich gülden glänzen, muß ich annehmen, dass ich seit dem letzten Aufräumen vierzehn durch derartige Klammern gesicherte Briefe erhielt - von den mit woanders gelandeten Klammern gesicherten ganz zu schweigen!
Und, was machen Sie so?
Sonntag, 30. März 2008
Aufregendes aus dem Hause _be
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Junger Mann, eine Karte für das Shellac-Konzert, da wäre ich ja fast neidisch. Korrigiere: Da bin ich neidisch.
#1
ch_we
am
03.04.2008 02:56
(Antwort)
Ja, das ist auch das erste Mal seit dem letzten Shellackonzert am 11.9.2001 gewesen, dass ich ein Vorverkaufsbüro betreten habe. Neulich war ich bei einer Party, wo die Abschiedsfloskel quasi aller aufbrechenden Teilnehmer unisono “Wir sehen uns dann ja spätestens auf dem Shellac-Konzert” lautete.
#1.1
jan
am
03.04.2008 10:11
(Antwort)
Tja, da wäre eine Aufräum-Software schon was Feines...
#2
Katrin
am
04.04.2008 09:42
(Antwort)

