Linguisten und Linguistinnen scheinen mir großartige Leute zu sein. Anders ist dieses Projekt nicht zu erklären. Der wissenschaftliche Nutzen, hunderte von Leuten denselben englischen Nonsenstext vorlesen zu lassen, dürfte gering sein, aber der Unterhaltungswert für gelangweilte Internetnutzer ist ein Faktor, der in den sonstigen Wissenschaften einfach viel zu wenig gewürdigt wird. Wenn lauter kleine Kultusministertöchter und -söhne Mami oder Papi in den Ohren liegen, was für eine lustige Seite sie da entdeckt haben, dürfte das auch mit den Exzellenzclustern für die Linguistik kein Problem sein.
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Montag, 18. Juni 2007
Please call Stella
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Also, mit meinen bescheidenen linguistischen Grundkenntnissen ausgestattet dürfte ich da vermuten: ebenso viel Erkenntnis wie Spaß. Aber einen kleinen Recherchefehler muss ich dir anlasten. An amerikanischen Unis heißen die Exzellenz-Cluster bestimmt anders...
#1
ch_we
am
18.06.2007 22:13
(Antwort)
Naja, werden da nicht Äpfel mit Birnen verglichen bzw. 37jährige städtische Kenianerin mit Talent für Sprachen, Akademikerin, langjähiger USA-Aufenthalt mit 23jähriger Kenianerin vom Dorf, sechs Monate au pair in Schottland? Was soll uns das sagen? Aber mit den excellence clusters hast Du recht. Von den cultural ministers ganz zu schweigen.
#2
jan
am
18.06.2007 22:20
(Antwort)
Genau...Äpfel werden mit Apfelkernen verglichen, um im Bild zu bleiben. Dass die andere Voraussetzungen mitbringen, ist ja wohl klar. Wie die sich anhören, muss man aber erstmal herausfinden...halt der Nachteil der Empirie.
#3
ch_we
am
19.06.2007 09:19
(Antwort)

