Samstag, 28. Mai 2011
...und dazu einen Gurkensalat
Montag, 23. Mai 2011
Ich fahr nach Hamburg und hau die
Einmal gelobt und schon denken die Elitejournalisten vom Hamburger Hafen, sie könnten völlig frei drehen. Langweiliges Thema (zum drüber schreiben, versteht sich), saublödes Titelbild (was machen wir, wenn die Frauen in den Chefetagen loslegen?) und das A-Wort im Untertitel.
Ungerade
Zugegeben, ich bin vielleicht voreingenommen: Zu dem Konzert wollte ich auch, und als ich dann da war, war es ausverkauft, und nur noch wichtigtuerische Journalisten (Deutschlandradio, Zeit, hastenichgesehen) und Blogger (das von dem größten Unsympathen hieß “Gitarre und Bass”, aber vielleicht habe ich das falsch verstanden) wurden durchgelassen. Ich ärgerte mich über meine Unfähigkeit, auf ähnlich großkotzige Weise Bedeutsamkeit zu simulieren (ein Blog ist das hier ja schließlich auch) und sah mir dann lieber das Feuerwerk zum fünfjährigen Bestehen des Hauptbahnhofs an (auch darüber muss ja schließlich berichtet werden).
Heute nun die Bestätigung, dass das alles schon irgendwie seine Ordnung hatte. Auch wenn mir der Satz: “Ich bin der Korrespondent von antimateur.org und spiele mit dem Gedanken, Ihre armselige Veranstaltung durch einen spitzenmäßigen Bericht nebst Fotostrecke zu adeln, also lassen Sie mich gefälligst meine Arbeit machen” noch über die Lippen gekommen wäre: Zu der großen, großen Unverschämtheit
Ungerade Rhythmen, wie man sie aus der angolanischen Popmusik kennt, trieben auch am Samstag nach vorne
wäre ich beim besten Willen nicht in der Lage gewesen.
Freitag, 20. Mai 2011
Dialektik
Die Initiative, deren Plakat ich als ausgesprochene Kuriosität betrachtete und deswegen fotografierte, wurde zwei Tage später im Kanton Züri übrigens angenommen. Nicht, dass nicht vorher auch in den Kindergärten Dialekt gesprochen worden wäre, aber jetzt ist es halt Vorschrift. Das eine oder andere hochdeutsche Lied soll aber drin sein, wenn es nicht überhandnimmt. Ein Stückchen nationale Identität ist gerettet, und in 14, 15 Jahren können dann die dem Chindsgi entwachsenen Zürcherinnen und Zürcher ihre Kenntnisse sinnvoll nutzen:
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