Mittwoch, 29. April 2009
Zu viel Zeit II
Dienstag, 28. April 2009
Beispiel für keine Gefangenen machen
Man muss wirklich neidlos anerkennen, dass der spanische Fußball im Vergleich zur Bundesliga um Längen besser ist:
Dienstag, 21. April 2009
Der Busfahrer-Song
Manchmal braucht man fern der Pseudometropole lebende Freunde. Wenn man für sie die unsägliche Quatschkampagne “be berlin” im Internet sucht, stellt man plötzlich fest, dass die lokalen Medien (ja, 94,3 rs2, Dich meine ich) ihrer Informationspflicht aber sowas von nicht nachgekommen sind und uns diesen Song vorenthalten haben. Man mag gar nicht drüber nachdenken, welches Ausmaß an Sachbeschädigung und Blutvergießen von seiten der “Multi-Kulti-Fraktion” (toll, wie subtil Busfahrer Stephan diese ins Spiel bringt) hätte verhindert werden können! Auch ein schönes Beispiel dafür, dass man manchmal Gewalt gegen das ästhetische Empfinden in Kauf nehmen muss, um Gewalt gegen Sitze zu verhindern.
Montag, 20. April 2009
Kennen Sie einen Armen?
Nachdem wir alle in den letzen Jahren über unsere Verhältnisse gelebt haben und nun ein wenig zurück stecken müssen, sollten wir auch beim Online-“Shopping” über neue Wege nachdenken. Ein Bügeleisen für zwei Schachteln Pall Mall blau, ein Mädchen-Fahrrad für “3x Milch und 3x Saft” oder Stephen King’s Carrie für eine Flasche Fanta. Meinte Wowereit das mit “sexy”?
Freitag, 10. April 2009
Seriöses Auftreten
Ein zufriedener Kunde berichtet: “Super, vielen Dank für den 1A-Lebenslauf. Spitze auch, dass ich anstatt mit Geld mit Hinweisen für Aushänge am schwarzen Brett im Supermarkt bezahlen konnte. Immer wieder gerne.”
Dienstag, 7. April 2009
Elbeaquarium

In der Kategorie Anbauten, der Keimzelle dieses Blogs, heute aus dem beschaulichen Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz eine kleine Erfolgsstory, die zeigt wie man mit nur etwas gutem Willen und der richtigen Idee zur richtigen Zeit aus einer Not eine Tugend macht. Doch beginnen wir vorne.
Zunächst einmal zeigt das obige Bild zwei benachbarte, durch einen mittelbreiten Gang mit Holztor getrennte Häuser – das eine in grau, das andere in ocker gehalten. Rechtsseitig des linken Hauses (grau) ragt ein merkwürdig erscheinender Glasanbau aus der Dachkonstruktion, der wie ein Fremdkörper in der Luft liegt. Wichtiges, für den Betrachter aber nicht sichtbares Detail, um Sinn und Zweck des Anbaus verstehen zu können: Links vom grauen Haus und noch kleines Stückchen weiter fließt die Elbe, die wie jeder Fluß mal weniger und mal mehr Wasser führt.
Letzteres war im August des Jahres 2002 der Fall, als die Elbe in einer Jahrhundertflut über die Ufer trat und dabei auch die auf dem Bild gezeigten Häuser reichlichst unter Wasser setzte. Anfänglich war die Ohnmacht gegenüber den Naturgewalten natürlich groß, doch schon während der Aufräumarbeiten reifte im Eigentümer des grauen Hauses eine Idee, wie aus unbezähmbaren Wassermassen, die vorrangig Schlamm und Schaden mit sich bringen, Kapital geschlagen werden kann.
Inspiriert durch einen Besuch im Sea Life Berlin mit Glastunnel direkt durch das Haifischbecken begann er noch im Herbst 2002 damit, sein Haus mit einer Art Glaserker zu versehen. Die Haifische immer vor Augen malte er sich aus, wie er Einheimischen und Touristen gegen einen kleinen Obolus das Erlebnis bieten kann, die nächste Flut von innen zu erleben. Der Anbau wurde fertig, doch das Hochwasser vom März 2006 erreichte nicht die nötige Höhe. So wartet der von den Bad Schandauern liebevoll “Elbeaquarium” genannte Glasanbau weiterhin auf seinen ersten Einsatz und wird stattdessen zeitweise als Wintergarten genutzt, was auch sehr gut funktioniert.
Insgesamt hat hier aber jemand sehr schön mit den Wölfen geheult, nur lauter, was ja gerade in Zeiten der Krise vielen Menschen als Vorbildfunktion dienen kann und höchste Anerkennung verdient. Denn wie sagt Charlotte Engelhardt in jeder Sendung, die sie moderiert: “Meine Mama sagt immer, man muss immer einmal mehr aufstehen als man hinfällt.”
Montag, 6. April 2009
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Im Zusammenhang mit der Re-Berlinisierung der Modemesse Bread&Butter habe ich mich schon das ein oder andere Mal gefragt, warum der Regierende Bürgermeister eigentlich noch im Amt ist. Bis heute ist mir kein richtiger Grund eingefallen, der die Brüskierung der Stadtentwicklungssenatorin und den Verzicht auf a) eine Aussschreibung und b) die Veröffentlichung der Nutzungsvereinbarung rechtfertigen könnte.
Da ändert auch dieser Quatsch nichts dran. Bin sprachlos und danke dieser Initiative für den Tipp.
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