Blogeinträge, die mit “Neulich war ich mal wieder in London” anfangen.
Alternativen.
Freitag, 30. November 2007
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Dienstag, 27. November 2007
Richtigstellung
Mittwoch, 21. November 2007
Darmstadt
Das (auch touristische) Zentrum der Stadt bildet ein kleiner See, in dessen Mitte sich ein höchst aktiver Vulkan befindet. Er bricht alle 30 Minuten aus, was alle Häuser in der Innenstadt ins Wanken bringt, und erzeugt eine Fontäne von (glücklicherweise nur) heißem Wasser. Um den See und den Vulkan haben die Darmstädter ein apartes Gebäude errichtet, das touristische und medizinische Funktionen vereint. Die Decke ist etwas zu niedrig, sodass sie bei den Ausbrüchen von der Fontäne erreicht wird. Aus diesem Grund ist dort der Putz abgebröckelt; das einzige Manko des ansonsten sauber und freundlich wirkenden Gebäudes. Direkt neben dem Vulkan befindet sich der Eingang zu einer berühmten Grotte. Wer dorthin will, muss sich einfach in ein Loch im Boden fallen lassen. Die Verwaltung der liberalen Stadt verbietet es niemandem, dies zu tun; sie ermuntert aber auch ausdrücklich nicht dazu, da in der Grotte eine nur hier heimische Spezies der Grottenmotten lebt.
Dienstag, 20. November 2007
Ja!
Es ist wahrlich Zeit, dass die Wissenschaft aus ihrem Elfenbeinturm herauskommt! Eine noch zu erstellende (und zu fördernde!) Studie zu diesem Thema könnte zwar ergeben, dass alleine die Auswahl eines peppigen Titelbilds für die Diss. noch nicht ausreicht, aber immerhin: Es ist ein Anfang!
Samstag, 17. November 2007
Wenn Hitler den 2. Weltkrieg gewonnen hätte,
wäre das erstens nur der lustigen Multikultitruppe namens Wehrmacht zu verdanken gewesen. Zweitens hätte dieser Artikel praktisch genau so erscheinen können.
Freitag, 16. November 2007
In die Verlängerung
geht es hier. Und zwar bis zum 24. Dezember.
Donnerstag, 15. November 2007
Ein weites Land
Streiktag am Düsseldorfer Hauptbahnhof, wenig Fahrgäste, viel Sicherheitspersonal.
Polizist: “Wo kommen Sie denn her?”
Dunkelhäutiger Mann mit Fahrrad: “Aus Afrika.”
Polizist: “Ja, ist ein großes Land, Afrika.”
Mittwoch, 14. November 2007
Nicht zu bremsen: der wissenschaftliche Fortschritt
Zuerst nämlich:
Matthias Wischner: Wollte Hahnemann die Einleitung zur sechsten Auflage des “Organon” kürzen? In: Zeitschrift für Klassische Homöopathie 40 (1996), 153-159.
Dann jedoch:
Matthias Wischner: Hahnemann wollte die Einleitung zur sechsten Auflage des “Organon” kürzen! In: Zeitschrift für Klassische Homöopathie 41 (1997), 239-244.
[q]
Dienstag, 13. November 2007
In Sachen Schuh war ich jahrelang eingefleischter Church’s-Träger...
In meinem Leben kann jetzt eigentlich nichts mehr schiefgehen, nachdem mir am Wochenende mein besonders eleganter, “gradliniger” Stil bescheinigt wurde, und zwar von einem Experten! (Rock: Humana; Schuhe: Flohmarkt; T-Shirt: H&M; ich vermute ganz stark, Bernhard Roetzel und seine Frau leben zurzeit in getrennten Verhältnissen.)
Sonntag, 11. November 2007
Vor dem Mediamarkt in Spandau
Drei Jungs in unterschiedlichen Coolheitsgraden, ein Girl.
Mittelcooler Junge: Kennt Ihr schon das neue Album von den Ärzten?
Die Antworten signalisieren Unkenntnis, aber auch geringes Interesse. Der mittelcoole Junge muss sich gut überlegen, jetzt fortzusetzen, denn anders als der uncoole Junge, der vielleicht unbeirrt weiterreden würde, hat er noch etwas zu verlieren. Es ist ihm jedoch, man merkt es, von großer Bedeutung, und er fährt fort:
Das ist nämlich ein Lied drauf, das genau unsere Situation beschreibt. Wirklich absolut genau.
Der uncoole Junge und das Girl sind jetzt doch etwas aufmerksamer. Der coole Junge jedoch:
Du musst mal das Buch “Die Leiden des jungen Werther” lesen. Dann weißt Du, wie unsere Situation ist.
Samstag, 10. November 2007
Geniesse!
Ein lieber Freund schickte mir letztens eine E-Mail mit dem Betreff geniesse!. Darin pries er mir die Musik von 386 DX an. Und zwar mit der Formulierung “jetzt gibt es”. Meine Antwort mit dem Hinweis, dass das ein alter Hut sei, ich den Kram schon vor etlichen Jahren mal gehört habe und somit das “jetzt gibt es” nicht wirklich zutreffe, muss für ihn ein Ansporn gewesen sein, mich irgendwie doch zu beeindrucken. Und das ist ihm auch gelungen, wenngleich auch wieder von Aktualität keine Rede sein konnte. Denn in der folgenden E-Mail fand sich ein Link zu einem Video von Tex Haper, das ich niemandem vorenthalten möchte. Auch auf die Gefahr hin, dass man nun mir den alten Hut, längst bekannt, vorwirft:
Mittwoch, 7. November 2007
Fatih Akin
Ort: Fußgängerampel. Dramatis personae: Er, Sie. Beide sich auf den gegenüber wartenden Kumpel beziehend.
SIE: Häh, stand er nicht eben noch auf der anderen Seite?
ER: Dann müssten wir aber auch auf der anderen Seite gestanden haben.
SIE: Wieso?
ER (geduldig): Na, wenn er auf der anderen Seite ist, dann wäre er ja auf unserer Seite, und dann würden wir ja auf der gleichen Seite stehen wie er, was wir aber nicht getan haben. Wir wollen ja jetzt gerade über die Ampel gehen, damit wir wieder auf der selben Seite wie er stehen.
SIE: Ich versteh Berlin nicht.
Dienstag, 6. November 2007
Damit der Spaß nicht zu kurz kommt...
Ich weiß nicht. Ich musste lachen. Aber zu den Lesezeichen dazufügen? Dann lieber hier posten.
TIP: In mehreren Browserfenstern gleichzeitig öffnen!
Freitag, 2. November 2007
Friedman interviewt Mahler
Jungejunge. Ob das (Teil 1 / Teil 2) jetzt entlarvend wirkt oder die Vanity Fair zur neuen Fascho-Pflichtlektüre wird, kann ich nicht sagen. Vielleicht hat auch niemand außer mir diesen Wust an Widerlichkeiten bis zum Ende durchgelesen. Teufel, hat der Kerl ne Meise.
[via holgi]
Warum ich Frauentausch so gerne mag
Es sind Sätze wie die von Tauschmutter Claudia, die Anhängerin des spielerischen Lernens* ist, denn:
Mathematik kannste überall finden.
Außerdem beschäftigt sich die auch als Laiendarstellerin tätige Frau ausgiebig mit verschiedensten philosophischen, naturwissenschaftlichen und kulturellen Themen. Beipielsweise mit der Quantenphysik, die eine besondere Faszination ausübt, denn:
Auch eine Tischdecke besteht aus Teilchen.
Dieses vielseitige Interesse hat im Laufe der Zeit natürlich Früchte getragen und steht mittlerweile unter einem unerschütterlichen, scheuklappenartigen Selbstbewußtsein, denn:
Ich habe die Erkenntnis erlangt, dass alles lernen ist. Alles.
Dass Claudia darüberhinaus Knoblauch-Käse-Schnittchen zur Krebstherapie in ihrer Tauschfamilie verabreicht, setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf.
*Wurstscheiben auf dem Frühstücksbrot zählen
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