Es ist hochlöblich, dass sich auch die sogenannte Blogosphäre nicht mehr zu schade ist, sich mit der Frage der Ernährungsgewohnheiten des Sprudelfurzpinguins auseinanderzusetzen. Leider fehlt in der gesamten bisherigen Debatte der Hinweis auf die bahnbrechende Arbeit von Röttgers und Kamp, die, wenngleich an entlegender Stelle erschienen (Karl Röttgers, Jürgen Kamp: Die Veränderung menschlicher Ernährungsgewohnheiten und ihr Einfluß auf die Populationen von Eierliköreule, Käseigeligel und Sprudelfurzpinguin. In: Richter, Stamm, Konecny (Hrsg.): Schnucki, das kleine Eichhörnchen. Meckelfeld 2002), ein für allemal mit liebgewordenen Mythen wie der (weitgehend obsoleten) Toast-Hawaii-Fixierung von Aptenodytes kondrauer aufräumt. Man muss den Kollegen, die über diese Studie hinwegsehen, wohl entweder äußerst schlampige Recherche unterstellen oder aber von einem verstockten Essentialismus ausgehen, der ihren Ausführungen zugrundeliegt. Ich weiß nicht, was von beiden gerade auf einem so verbittert umkämpften Terrain wie der Sprudelfurzpinguinforschung fataler wäre; so bleibt zunächst nur der schale Nachgeschmack einer verschenkten Chance.
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