Man muss wirklich neidlos anerkennen, dass der spanische Fußball im Vergleich zur Bundesliga um Längen besser ist:
Dienstag, 28. April 2009
Beispiel für keine Gefangenen machen
Dienstag, 7. April 2009
Elbeaquarium

In der Kategorie Anbauten, der Keimzelle dieses Blogs, heute aus dem beschaulichen Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz eine kleine Erfolgsstory, die zeigt wie man mit nur etwas gutem Willen und der richtigen Idee zur richtigen Zeit aus einer Not eine Tugend macht. Doch beginnen wir vorne.
Zunächst einmal zeigt das obige Bild zwei benachbarte, durch einen mittelbreiten Gang mit Holztor getrennte Häuser – das eine in grau, das andere in ocker gehalten. Rechtsseitig des linken Hauses (grau) ragt ein merkwürdig erscheinender Glasanbau aus der Dachkonstruktion, der wie ein Fremdkörper in der Luft liegt. Wichtiges, für den Betrachter aber nicht sichtbares Detail, um Sinn und Zweck des Anbaus verstehen zu können: Links vom grauen Haus und noch kleines Stückchen weiter fließt die Elbe, die wie jeder Fluß mal weniger und mal mehr Wasser führt.
Letzteres war im August des Jahres 2002 der Fall, als die Elbe in einer Jahrhundertflut über die Ufer trat und dabei auch die auf dem Bild gezeigten Häuser reichlichst unter Wasser setzte. Anfänglich war die Ohnmacht gegenüber den Naturgewalten natürlich groß, doch schon während der Aufräumarbeiten reifte im Eigentümer des grauen Hauses eine Idee, wie aus unbezähmbaren Wassermassen, die vorrangig Schlamm und Schaden mit sich bringen, Kapital geschlagen werden kann.
Inspiriert durch einen Besuch im Sea Life Berlin mit Glastunnel direkt durch das Haifischbecken begann er noch im Herbst 2002 damit, sein Haus mit einer Art Glaserker zu versehen. Die Haifische immer vor Augen malte er sich aus, wie er Einheimischen und Touristen gegen einen kleinen Obolus das Erlebnis bieten kann, die nächste Flut von innen zu erleben. Der Anbau wurde fertig, doch das Hochwasser vom März 2006 erreichte nicht die nötige Höhe. So wartet der von den Bad Schandauern liebevoll “Elbeaquarium” genannte Glasanbau weiterhin auf seinen ersten Einsatz und wird stattdessen zeitweise als Wintergarten genutzt, was auch sehr gut funktioniert.
Insgesamt hat hier aber jemand sehr schön mit den Wölfen geheult, nur lauter, was ja gerade in Zeiten der Krise vielen Menschen als Vorbildfunktion dienen kann und höchste Anerkennung verdient. Denn wie sagt Charlotte Engelhardt in jeder Sendung, die sie moderiert: “Meine Mama sagt immer, man muss immer einmal mehr aufstehen als man hinfällt.”
Sonntag, 3. August 2008
Supermarktsecuritygetränke
Sehr gutes Sicherheitsgefühl, wenn der Security-Mann aus dem eigenen Stammsupermarkt dort am Freitagabend mit jeweils einer Flasche Wodka und No-Name-Red Bull (und nichts anderem) vor einem an der Kasse steht, um damit sein Drei-Tage-wach-Wochenende einzuleiten.
Montag, 21. Juli 2008
Integration à la Kirchwerder
Ich stelle nachfolgendes Bild als Schulungsmaterial für alle Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung, die in Sozialkunde ein Beispiel für gelungene Integration benötigen. Gezeigt wird ein im Hamburger Osten gelegener chinesischer Imbiss, hier China Express genannt, der einen regionaltypischen Namen trägt:
(Ich bitte um Rückmeldung von jemandem, der nicht nur fotografiert, sondern auch dort gegessen hat, um das Bild gegebenenfalls als Beispiel für nicht gelungene Integration zur Verfügung zu stellen.)
Donnerstag, 10. Juli 2008
V.D.F.
Zum Beömmeln. Jedes Mal wieder. Dieser erste Satz aus der Werbung für den “Partner Tracker” von Jamba: Verarsche deine Freunde. Einfach großartig, wie es der Stimme im Werbespot gelingt, diesen Satz so klingen zu lassen, als ob es schon seit immer das Normalste von der Welt sei, seine Freunde zu verarschen, während gleichzeitig eine übermäßige Begeisterung mitschwingt, mit diesem Programm nun endlich das jahrtausende alte, aber unerfüllte Bedürfnis aller Menschen, eben dies zu tun, gestillt zu haben.
Dienstag, 8. Juli 2008
Porträt eines Außerirdischen II
Teil 1: Porträt eines Außerirdischen
Der zweite Teil meiner Frühwerkspräsentation zeigt hier abermals einen Außerirdischen, der als Negativum einer ohnehin schon schwierigen Familienkonstellation gelten mag. Dem Werk sei aufgrund der fast vollständigen Selbstsprechung nur diese kurz-erläuternde Exklamation mitgegeben: “Beherrscher des Todessterns, du bist ein Schwein!”
Teil 3: Porträt eines Außerirdischen III
Sonntag, 29. Juni 2008
~
Zwei Mittfünfzigerinnen an der Currywurstbude.
Zwei Mittfünfzigerinnen mit säuerlichem Gesichtsausdruck.
Zwei Mittfünfzigerinnen, konservativ gekleidet.
Zwei Mittfünfzigerinnen, wie sie sich anschweigen.
Zwei Mittfünfzigerinnen mit Buttons an ihren Jäckchen: “Ich nehme ALLE – mit Standhaftigkeit” die eine, “DILDOKINGS” die andere.
Alleine deswegen muss man den CSD doch lieben.
Montag, 2. Juni 2008
~
Samstag, 26. April 2008
Kuschelstandortfrage
Auch westlich des Currywurst-Äquators haben die Menschen Probleme. Das größte Problem ist allerdings das Vertrauen, sagt die Frau Ministerin. Und will helfen:
NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) hat Blackberry-Chef Mike Lazaridis bei Gesprächen über die Ansiedlung der RIM-Forschung in Bochum versprochen, Hürden für den Kauf von Blackberrys im öffentlichen Dienst wegzuräumen.Seit Jahren kämpft der kanadische Hersteller des E-Mail-Handys Blackberry, RIM (Research in Motion), gegen Sicherheitsbedenken des deutschen Geheimdienstes.


Kommentare