Während ich gestern das Finale der Heranwachsenden-EM über den ZDF-Stream verfolgen wollte, rief mich meine gute Freundin Maria Böhmer an. Zunächst war ich als guter Freund schwer beunruhigt, da Maria nicht aufhörte, zu schluchzen. “Maria, was ist los?” oder so etwas ähnliches werde ich wohl gesagt haben. “Ich will hier nicht weg.” Mehr konnte Maria nicht antworten, bevor sie neue Salven in ihr Taschentuch schnäuzte. Eigentlich nicht nah am Wasser gebaut, löst dieses Geräusch bei mir immer einen Mitweinreflex aus, seitdem ich 1992 mit Merle W. im Gloria in Harburg My Girl – Meine erste große Liebe gesehen habe. Nun also ebenfalls flennend, versuchte ich Maria davon zu überzeugen, dass sie ja gar nicht hier weg müsse, es sei denn, sie wolle es so. Aber Maria wiederholte ständig – nun singend – diesen einen Satz: “Ich will nicht weeeeeeeeeeg.” “Maria, so geht das nicht. Ich weiß ja gar nicht, wovon Du sprichst.” Zu mehr Einfühlungsvermögen war ich nicht fähig. Maria legte auf und schickte mir eine E-Mail.
Nun verstand ich, dass Maria nicht die bitteren Tränen der Trauer sondern die süßen Tränen der Rührung weinte.
Dienstag, 30. Juni 2009
Alles Jackpot hier
Dienstag, 21. April 2009
Der Busfahrer-Song
Manchmal braucht man fern der Pseudometropole lebende Freunde. Wenn man für sie die unsägliche Quatschkampagne “be berlin” im Internet sucht, stellt man plötzlich fest, dass die lokalen Medien (ja, 94,3 rs2, Dich meine ich) ihrer Informationspflicht aber sowas von nicht nachgekommen sind und uns diesen Song vorenthalten haben. Man mag gar nicht drüber nachdenken, welches Ausmaß an Sachbeschädigung und Blutvergießen von seiten der “Multi-Kulti-Fraktion” (toll, wie subtil Busfahrer Stephan diese ins Spiel bringt) hätte verhindert werden können! Auch ein schönes Beispiel dafür, dass man manchmal Gewalt gegen das ästhetische Empfinden in Kauf nehmen muss, um Gewalt gegen Sitze zu verhindern.
Freitag, 29. August 2008
Buchstabendreher
Heute abend erschien auf der Website von kicker online die folgende Meldung:

Ich weiß nicht, wie andere das sehen, aber eigentlich ändert sich bei Buchstabendrehern doch nur die Reihenfolge und nicht die Anzahl der Buchstaben, oder?
Montag, 21. Juli 2008
Integration à la Kirchwerder
Ich stelle nachfolgendes Bild als Schulungsmaterial für alle Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung, die in Sozialkunde ein Beispiel für gelungene Integration benötigen. Gezeigt wird ein im Hamburger Osten gelegener chinesischer Imbiss, hier China Express genannt, der einen regionaltypischen Namen trägt:
(Ich bitte um Rückmeldung von jemandem, der nicht nur fotografiert, sondern auch dort gegessen hat, um das Bild gegebenenfalls als Beispiel für nicht gelungene Integration zur Verfügung zu stellen.)

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