Letzten Sonnabend schrieb Ulrich Raulff in der FAZ einen Artikel über die innige, leider in jüngerer Zeit auseinandergebrochene Beziehung von Mensch und Pferd. Ehrlich gesagt war das eher langweilig, weil ziemlich ungeschickt zwischen persönlicher Betroffenheit und ganz großem menschheitsgeschichtlichen Maßstab wechselnd.
Wie es der Zufall will, war ich Tags drauf in der Lage, eigene Beobachtungen zum Thema zu machen. Ich kann also die Ausführungen von Herrn Raulff etwas präzisieren:
1. Vonseiten der Pferde wurde der “kentaurische Pakt” gekündigt, als der Mensch anfing, ihnen unfassbare Namen à la “Forrest Gump” zu geben, die die Demütigungen, denen man in der Landwirtschaft ausgesetzt war, noch bei weitem übertrafen.
2. Vonseiten des Menschen wurde der Pakt kurz darauf gekündigt, als das dämliche derart benamste Vieh nicht in der Lage war, wenigstens unter die ersten Drei zu laufen.


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