Gestern auf dem Vierer in der Ringbahn, zwei Mädels unterhalten sich:
A vermutend: Du hast noch zwei Schwestern?
B korrigierend: Drei!
A ungläubig: Mit dir also vier?
B bestätigend: Ja, genau.
A bedauernd: Boa, dein armer Papa!
B entschärfend: Sind zwei Väter.
Donnerstag, 29. Mai 2008
Halb so schlimm
Freitag, 22. Februar 2008
Glückliches Andorra
Dienstag, 19. Februar 2008
Deutschland wird rückfällig
Teilweise wirklich tolle Fotos aus einer doch deutlich als vergangen zu erkennenden Epoche gibt es hier. Sie stammen aus dem Riesennachlass des Journalisten Dietmar Gottschall, sind alle schwarzweiß und zeichnen sich neben ihren Bildqualitäten durch die Lakonie ihrer Benennung aus: Film 23, Bild 7. Und wo wir gerade dabei sind: Das hier ist das großartigste Blog, das ich überhaupt kenne. Eine gewisse Amerikanophilie und eine schnelle Internetverbindung könnten hilfreich sein.
[Das erste via Stralau, das zweite weiß ich nicht mehr]
Dienstag, 5. Februar 2008
Walrecht für Aale
Wenn etwas die Tatsache deutlich machen kann, dass der Politikstil in den USA etwas anders ist als hier, dann sind das weniger pathetische Reden irgendwelcher Kandidaten (über deren Quasireligiosität sich Spiegel-Online dann billig erheben kann), sondern solche Videos. Klar, der Film ist schwach, aber dass Leute sowas produzieren und ins Netz stellen, finde ich doch – bei allem Zynismus, den ich mir nicht nehmen lassen möchte – ungemein faszinierend.
[via elektrosmog]
EDIT. Selbstkritisch muss angemerkt werden, dass die Formulierung “ungemein faszinierend” ungefähr so charmant rüberkommt wie Karl Rove, Roland Koch oder Hellmuth Karasek.
Mittwoch, 5. Dezember 2007
~
Ich habe (unl. Wort) beleidigt.
(Georg Heym: Fünftes Tagebuch, 10. Dezember 1911. In: Ders.: Das Werk. Ffm 2005, S. 1333)
Sonntag, 21. Oktober 2007
Yes!We!Can?
Mittwoch, 19. September 2007
Super alles - auch die Klugscheißer
Die Schurken werden nicht weniger schurkig und auch sonst gibt es vieles – auch im Internet – über das genüsslichst den Kopf geschüttelt und geschimpft wird. Nicht, dass ich frei solcher Anwandlungen wäre und nie dem schlechten Einfluss meiner zynischen Freunde erläge, aber jetzt möchte ich einfach nur den sonnigen Beginn eines schönen Spätsommertages preisen. Allein, weil mir nicht alle “Dinge suspekt sind, die alle unreflektiert gut finden.”
Freitag, 22. Juni 2007
Für Irene
Johann Christian Polycarp Erxleben: Gute Güte, so würde ich auch gerne heißen.
Montag, 18. Juni 2007
Please call Stella
Linguisten und Linguistinnen scheinen mir großartige Leute zu sein. Anders ist dieses Projekt nicht zu erklären. Der wissenschaftliche Nutzen, hunderte von Leuten denselben englischen Nonsenstext vorlesen zu lassen, dürfte gering sein, aber der Unterhaltungswert für gelangweilte Internetnutzer ist ein Faktor, der in den sonstigen Wissenschaften einfach viel zu wenig gewürdigt wird. Wenn lauter kleine Kultusministertöchter und -söhne Mami oder Papi in den Ohren liegen, was für eine lustige Seite sie da entdeckt haben, dürfte das auch mit den Exzellenzclustern für die Linguistik kein Problem sein.
[via]
Freitag, 30. März 2007
gu = gemeinsamer unterricht?
manchmal möchte ich meine kolleginnen fragen, wie anders man sein darf um nicht so anders zu sein, dass dieses anderssein nicht mehr anders sondern einfach nur doof ist.
und ich möchte gerne wissen, wen man fragen kann, damit er denen vor die tür kackt, die nicht bereit sind, ihren job zu tun und dabei die, die eigentlich unterstützung bräuchten schamlos “total doof” nennen.
Mittwoch, 14. März 2007
ochsenblut
manche werden diese geschichte kennen: da laufe ich mit meinem freund und meinem lassie-verschnitt durch einen grenzgebietigen wald im westen von allem, was mir als nordlicht so bekannt ist. an einer wegkreuzung stehend werden wir (zum glück nur) verbal attakiert von häßlichen alten männern mit häßlichen alten eimern mit häßlicher stinkender brühe drin. sie sprechen französisch, was mir als ehemalige schülerin einer L-klasse völlig unverstädlich ist. trotzdem verstehe ich zähne zeigen, säbel rasseln und drohend geschwungende fäuste. nach verschwinden der dubiosen gestalten wagen wir uns todesmutig doch noch in die französisch-verbotene zone: es lässt sich im dickicht auf haselbüsche geschmierte rote flüssigkeit erkennen… bannkreis? kult? ochsenblut? oder doch nur harmlose jäger, die ihre hunde auf stinkendes zeug drillen wollen? merkwürdig jedenfalls!
Montag, 12. März 2007
Poesie!
Ihr wisst schon, die des Alltags.
Mittwoch, 7. März 2007
Silberhochzeit einer Kneipe
Lag es vielleicht daran, dass die Stamm- und Dauergäste chronisch pleite waren, weil sie eben genau das waren: Stamm- und Dauergäste dieser Lokalität? Das alleine kann’s nicht gewesen sein. Spielte das Alleinstellungsmerkmal, Gaffel Kölsch in der Hansestadt Lübeck auszuschenken, die entscheidende Rolle? Schwer vorstellbar. Der offizielle, zu jeder vollen Stunde gespielte Kneipensong? Überhaupt nicht vorstellbar. Die Antwort bleibt mir verborgen.
Um meinen Spekulationen ein Ende zu setzen, könnte ich natürlich auch selbst einmal Gast im "Panne" werden, aber das wird erst dann passieren, wenn es heißt: "50 Jahre… ...und nicht einmal umgezogen!"
Freitag, 16. Februar 2007
Marketingstrategien (3)
Als Betreiber eines Möbelmarktes mag es ausreichen, einen überaus scheußlichen Werbespot in die Kamera zu rappen. Hat man jedoch eine ganze Atomindustrie zu bewerben, darf es durchaus schon etwas spektakulärer sein: Мисс Атом 2007 zum Beispiel. Interessant übrigens, welche Armut an weiblichen Vornamen in Russland dem Reichtum an Atomkraftwerken gegenübersteht.
[via]
Donnerstag, 15. Februar 2007
Marketingstrategien (2)
Eigentlich dachte ich ja, man könnte diese unsägliche deutsche Vanity Fair einfach mit der Selbstverständlichkeit desjenigen, der es besser weiß, abtun. Deswegen kann man es leider doch nicht. Nicht, dass der Goetz da bisher etwas wirklich Umwerfendes geschrieben hätte. Aber es nach “Abfall für alle”, das fast schon historisch gewordene Blog- und Lebensbedingungen beschreibt, noch einmal zu versuchen, gefällt mir. Dieselbe Story wie “Rocky Balboa”, quasi.
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