Ich lebe ja gerne im Ausland, da ist es einfacher, deutsch zu sein.
(aus der Reihe: Was der akademische Abschaum so schwätzt)
Ich lebe ja gerne im Ausland, da ist es einfacher, deutsch zu sein.
(aus der Reihe: Was der akademische Abschaum so schwätzt)
Grönemeyer
Tagesgeld
Geigerzähler
(laut GMX heute die meistgesuchten Begriffe)
Irgendwo, ich weiß nicht mehr wo, habe ich neulich einen Artikel über die Wahl der hessischen Ausländerbeiräte gelesen, in dem sich über die geringe Wahlbeteiligung mokiert wurde: Da gibt man, so der indignierte Unterton, den Ausländern schon freundlicherweise die Möglichkeit, ein (politisch wenig bedeutungsvolles) Gremium zu bestimmen, das dann “Empfehlungen” aussprechen darf, an die niemand gebunden ist, und dann machenses nich. Vermutlich wird auch irgendwo von irgendwem der perfide Konnex “mangelnde Wahlbeteiligung – mangelnde Integrationsbereitschaft” hergestellt. Dabei muss man eigentlich nur einen Blick auf die Wahlankündigung werfen, um zu sehen, warum 91,8 % der Wahlberechtigten den Weg in die Kabine gescheut haben:
Ich glaube, im mecklenburgischen Grevesmühlen ist man vorrangig bemüht, einen guten Eindruck zu vermitteln. Diesen Gedanken frischte mir heute Abend die Aktuelle Schaubude im NDR auf. Denn das ist – bei sonnigstem Wetter und direkt vom Grevesmühlener Marktplatz gesendet – mit Bernhard Brink, Axel Schulz und City, die sich modisch heutzutage übrigens in keinster Weise von den Scorpions unterscheiden, zumindest aus Sicht des allgemeinen Fernsehzuschauers öffentlich-rechtlicher Programme gut gelungen.
Erstmalig hatte ich diesen Gedanken, als sich mir vor einiger Zeit während einer Zugfahrt im Bahnhof von Grevesmühlen folgendes Bild präsentierte:
Während ich gestern das Finale der Heranwachsenden-EM über den ZDF-Stream verfolgen wollte, rief mich meine gute Freundin Maria Böhmer an. Zunächst war ich als guter Freund schwer beunruhigt, da Maria nicht aufhörte, zu schluchzen. “Maria, was ist los?” oder so etwas ähnliches werde ich wohl gesagt haben. “Ich will hier nicht weg.” Mehr konnte Maria nicht antworten, bevor sie neue Salven in ihr Taschentuch schnäuzte. Eigentlich nicht nah am Wasser gebaut, löst dieses Geräusch bei mir immer einen Mitweinreflex aus, seitdem ich 1992 mit Merle W. im Gloria in Harburg My Girl – Meine erste große Liebe gesehen habe. Nun also ebenfalls flennend, versuchte ich Maria davon zu überzeugen, dass sie ja gar nicht hier weg müsse, es sei denn, sie wolle es so. Aber Maria wiederholte ständig – nun singend – diesen einen Satz: “Ich will nicht weeeeeeeeeeg.” “Maria, so geht das nicht. Ich weiß ja gar nicht, wovon Du sprichst.” Zu mehr Einfühlungsvermögen war ich nicht fähig. Maria legte auf und schickte mir eine E-Mail.
Nun verstand ich, dass Maria nicht die bitteren Tränen der Trauer sondern die süßen Tränen der Rührung weinte.
Liebe Leserinnen und Leser,
in aller Schnelle ein Hinweis mit eingebundener Aufforderung zum Mitmachen. Am 16. Juni endet die Online-Petition “Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten”. Gegenstand dieser Petition ist die Forderung, “daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt.”
Diese Gesetzesänderung bedeutete de facto eine Zensur des Internets in Deutschland, die nicht einmal den positiven Nebeneffekt mit sich brächte, dem vorgeschobenen Grund – der Bekämpfung von Kinderpornographie – zu dienen. Da gibt es andere, wirkungsvolle Möglichkeiten, ganz ohne Gesetzesänderung.
Es ist gut, als Gegner von Internetsperren die eigenen Argumente zu kennen, ein Blick auf die der Fürsprecher schadet bestimmt auch nicht. Wobei beachtet werden sollte, dass in letzterem Fall, Argumente weitestgehend im Sinne von Quatsch und Lügen zu verstehen sind.
Weitere Worte will ich nicht verlieren, die Informationen hinter den obigen Links nehmen schon genug Zeit in Anspruch, so dass ich mich in der Hoffnung, unter der Leserschaft die eine oder andere Mitzeichnung der Petition ausgelöst zu haben, aus diesem Blogeintrag verabschiede.
Heute abend erschien auf der Website von kicker online die folgende Meldung:

Ich weiß nicht, wie andere das sehen, aber eigentlich ändert sich bei Buchstabendrehern doch nur die Reihenfolge und nicht die Anzahl der Buchstaben, oder?
Ich stelle nachfolgendes Bild als Schulungsmaterial für alle Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung, die in Sozialkunde ein Beispiel für gelungene Integration benötigen. Gezeigt wird ein im Hamburger Osten gelegener chinesischer Imbiss, hier China Express genannt, der einen regionaltypischen Namen trägt:
Dieses Video ist nur für Euch.
Für alle Nichtfußballfans, die morgen trotzdem mitreden wollen, zeigt Arte heute abend mit “Knallhart” das filmische Pendant zum EM-Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei.
Das Nationalgefühl beeinflusst das Fußballwetten-Geschäft. Das ist das Ergebnis einer Studie des RWI Essen und der Humboldt- Universität zu Berlin. Wetter schätzten ihre Nationalmannschaften unabhängig vom Können oft besser oder schlechter ein als objektiv erwartet.(pdf)
Djeah,
bei 16 Bars denkt hier so mancher Leser bestimmt an Kneiptentouren. Aber nicht die modernen Dichter Denker Rapper. Im Postfach fand ich gestern den Verweis auf selbstgedrehte Castingvideos für den dritten Teil der “Feuer über Deutschland” Reihe und die Jungs spitten sicke rhymes was das Zeug hält. Der KatzenKeeper kann sich warm anziehen und wir uns auf neue Talente freuen. Mein Favorit ist er hier.
“Wenn das ein Stück Deutsche Tradition ist, die sich hier fortsetzt, ähh,- ja, dann passt das wohl ganz hervorragend, dann kann ich auch sagen, – mit Stolz, dass ist eben Deutsche Geschichte und wenn diese Deutsche Geschichte hervorragende Arbeit leistet so wie dieser xxx hier oder auch seine Verwandtschaft und Bekanntschaft sage ich mal: dann bitte typisch Deutsch und da bin ich dann sogar auch Stolz drauf!”
Das xxx ist durch Hund zu ersetzen, in dem Bericht geht es um Dackel! Ferner, der Ton des Sprechers:
“Das sieben Grad kalte Wasser in der Brandenburgischen Taiga hat keine Chance gegen den neopren-artigen Rauhaarpanzer der hartgesottenen Teckeldame Amsel.”
“Obwohl noch vor kurzen mit vier Welpen schwanger,
weiss sie, was sie ihrem Herrchen schuldig ist”
gefunden bei spiegel.de:
http://www.spiegel.de/video/video-28070.html
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