Odessa-Hauptbahnhof. Willkommen in der Heldenstadt.
Mittwoch, 27. August 2008
Aus der Reihe "Bedeutungsschwangere Bahnhofsbauten"
Aus der Reihe "Bedeutungsschwangere Bahnhofsbauten"
Odessa, Morskij Vokzal. Symbolträchtige und stinknormale Kindheit im Dialog.
Freitag, 18. Juli 2008
Liberalismus PUR bzw. PAR
Zum wiederholten Male dachte ich mir, ich könnte mich doch mal mit dem Parteiensystem meines Reiselandes auseinandersetzen und es zumindest ansatzweise verstehen. Zum wiederholten Male scheiterte ich mit diesem größenwahnsinnigen Vorhaben. Immerhin der liberale Teil des politischen Spektrums scheint recht übersichtlich zu sein. Vielleicht könnte hier die FDP mal ein neues “Projekt 18” starten, in 18 Splitterparteien zerfallen und so die deutsche Politik etwas unterhaltsamer machen? Danke.
Montag, 7. Juli 2008
Aus der Reihe "Vor Symbolik triefende Fotos aus dem Osten des Landes"
Bildungsbürger-Special
Bei all den ganzen Weisheiten zu Musik und Fußball und all den nonchalant hingerotzten Youtubevideos ist die bildende Kunst hier ein wenig vernachlässigt und somit ein meinungsbildendes, zahlungskräftiges Publikumssegment ausgeschlossen worden (bis auf das großartige Foto neulich). Gemäß dem im geheimen antimateur-Strategiepapier formulierten Anspruch, “für die visual arts die nr. 2 nach spiegel online” zu werden, hier also als Korrektur zwei Ausstellungsbesprechungen.
1.
Alexander Rodtschenko im Martin-Gropius-Bau, Berlin
Lohnt sich.
2.
Einar Schleef im alten Centrum-Kaufhaus, Halle
Im Gegensatz zu Rodtschenko, den die mit allen Wassern der bildungsbürgerlichen Distinktion gewaschenen antimateur-Leser mit Sicherheit auf dem Schirm haben und der sich völlig problemlos dem Diskurs “Sowjetische Avantgarde – schade, dass Stalin sie plattgemacht hat” einverleiben lässt, ist Schleef als Maler weniger bekannt. Böse Zungen raunen, dass die Hallenser die oben gezeigte Beschriftung des Ausstellungsgebäudes als Werbung eines lokalen Fassadenanstreichers interpretieren könnten. Das wäre schade, denn Schleefs Gemälde und Zeichnungen (es sind ziemlich viele – ein richtiger Feuilletonist hätte jetzt natürlich die genaue Zahl zur Hand) lassen sich zwar schwer irgendwie zuordnen, sind aber umso toller. Brachiales Pathos, das – wie in seinen Büchern – immer nur von Schleef selber handelt und so vermeidet, den Einzelnen zum Bestandteil einer ästhetischen Inszenierung zu reduzieren. Leiden, Trauer, Verzweiflung. Muss man nicht mögen, sollte man aber, insbesondere, wenn man vor der ganz grandiosen Wirkung des Ausstellungsorts, der genauso aussieht, wie ein leerstehendes Kaufhaus im Dunkeln eben aussieht, nicht die Augen verschließt. Das Ganze gibts noch bis zum 20. Juli und müsste bis dahin, wenn alles mit rechten Dingen zugeht, von allen dies lesenden Menschen besucht worden sein.
Dienstag, 1. Juli 2008
Für die Verfechter eines entspannten deutschen Patriotismus:
Dieses Video ist nur für Euch.
Sonntag, 29. Juni 2008
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Zwei Mittfünfzigerinnen an der Currywurstbude.
Zwei Mittfünfzigerinnen mit säuerlichem Gesichtsausdruck.
Zwei Mittfünfzigerinnen, konservativ gekleidet.
Zwei Mittfünfzigerinnen, wie sie sich anschweigen.
Zwei Mittfünfzigerinnen mit Buttons an ihren Jäckchen: “Ich nehme ALLE – mit Standhaftigkeit” die eine, “DILDOKINGS” die andere.
Alleine deswegen muss man den CSD doch lieben.
Freitag, 27. Juni 2008
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Einer Studie zufolge, die unter verschiedenen Verfasserangaben in mehreren Wissenschaftsmagazinen auftauchte, werden 63,7 Prozent aller “Copy-and-Paste”-Vergehen mithilfe von MS-Office-Programmen begangen. Bisher war Microsoft nicht bereit, sich dem Druck der Urheberrechtsorganisationen zu beugen und hier technische Vorkehrungen zu treffen. Als Kompromiss setzt man nun auf unterschwellige Beeinflussung, etwa bei der Grammatikprüfung von Word: “Selbst der hartgesottenste Plagiator kann dem anklagenden Blick von Karl Klammer in Verbindung mit derart schonungslosen Beispielsätzen kaum widerstehen”, hofft Viktor Strg, Pressesprecher der Benutzerabteilung.
Dienstag, 17. Juni 2008
Einkäufer gone wild
In Zukunft wird es noch schwieriger als bisher, die lieben Kleinen an der Süßigkeitentheke des Supermarkts vorbeizulotsen: – Ooh, guck mal Mama, ein dreiteiliges Schwangerschaftsbecken! Darf ich das haaaben?
Noch mehr Spaß
**************FUN ACTIVITIES*****************
———————————-INFO———————————————One-day trip to CHERNOBYL – visit the site of the worst environmental disaster in history!!!
Tours to Chernobyl just google Hostelukraine
AK47 GUN SHOOTING!!!
If you want to go shooting an experienced instructor is on the site to introduce and explain the use of the AK47.TANK DRIVING
If you want to drive a TANK no prob. just come on and we will fix it for you. You will have a instructor and a hell of a time !!!!!!!PAINT-BALL
Price for entry the transport and what you need of paint balls for you gun.
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Donnerstag, 12. Juni 2008
Ustascha 2, SA 1
Kroaten! Obwohl Ihr meiner von keiner Sachkenntnis getrübten Meinung nach allesamt fanatische Nationalisten und Thompson-Hörer seid: Das habt Ihr sehr, sehr gut gemacht.
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Als Reaktion auf die galoppierende Inflation hat die russische Zentralbank angekündigt, in Kürze einen 1405-Rubel-Schein herauszugeben, der zusätzlich zu den bereits im Umlauf befindlichen Zehnern, Zwanzigern, Fünfzigern, Hundertern, Fünfhundertern und Tausendern gültig sein soll. Zentralbankpräsident Alexander Stiljagin gab bekannt, der ungewöhnliche Wert solle die Konsumenten davon abhalten, eine zu große Vertrautheit mit dem Schein zu entwickeln, um die Inflation nicht noch weiter anzuheizen. Eine solche “psychologische Notenbankpolitik” sei seines Wissens bislang weltweit einmalig.
Mittwoch, 11. Juni 2008
Spaß Spaß Spaß
Auch dieses angeblich historische Dokument zum Thema Internet kann die These nicht widerlegen, dass es sich bei letzterem in erster Linie um ein Instrument zum Streuen von Albernheiten handelt, weshalb ich es (das Dokument) hier ohne Gewissensbisse plaziere. Die von tiefem soziologischem Ernst getragene Analyse der Befindlichkeit des Landes in den Zeiten der EM muss dann halt noch etwas warten.
[via]
Montag, 2. Juni 2008
Russians love the sunshine too
[via]
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