Freitag, 23. Dezember 2011
Mein Weihnachtsstatement
Freitag, 16. Dezember 2011
Not Great
Christopher Hitchens ist tot. Das ist schon deprimierend genug, aber glaubt Ihr, dass das Spiegel Online, faz.net oder sonstwem ein Meldung wert wäre? Stattdessen: Juchtenkäfer. Man glaubt es kaum.
Dienstag, 13. Dezember 2011
Zu viel Zeit III
muss gerade wieder Laufen lernen
Montag, 12. Dezember 2011
The Eight-Day War
No washy, no fuckySo das einfache Prinzip von Townes Van Zandts späterer Ehefrau Jeanene, mit dem sie den stinkenden, ungewaschenen Townes die ersten Tage ihrer Beziehung von sich fern hält. Seine Bemühungen (“Are we gonna get laid or not?”) bleiben erfolglos, er weigert sich aber hartnäckig, sich zu waschen (“Well, I ain’t takin’ no bath”). Acht Tage dauert es, bis sein Widerstand bricht und er ein Bad nimmt.
Eine sehr schöne Anekdote aus der Townes Van Zandt-Biographie “A Deeper Blue” von Robert Earl Hardy.
Sonntag, 13. November 2011
Roll over Berlusconi
Donnerstag, 22. September 2011
Schlafender in der Großstadt
Als audiovisuelle Ergänzung zum vorherigen Beitrag hier der Auftritt von Anne Clark beim Musik Convoy in Geldern: Schlafender in der Großstadt
Mittwoch, 21. September 2011
In Geldern und in Nettersheim
Seit einiger Zeit läuft auf einsfestival eine Wiederholung von Musik Convoy, einer hauptsächlich von Alan Bangs moderierten Musiksendung aus den 80er Jahren. Mit jeder Folge steigt meine Begeisterung wie mehr oder weniger berühmte Stars auf den Marktplätzen großer Dörfer und kleiner Städte irgendwo in Deutschland auftreten.
So war es zum Beispiel in der Folge aus Geldern sehr schön zu sehen, dass Sade nicht unnahbar und zurückhaltend (meine recht schlichte Erwartung), sondern sympathisch und humorvoll ist: Im Interview spricht sie davon, dass man ihrem Bassisten seine Alkoholprobleme ja wohl ansehen könne.
Und wenn dann auf einmal in Folge 25 die Skeleton Crew in Nettersheim auf der Bühne steht, dann ist das Glück perfekt und ich begreife sofort, warum ich konventionelle Auftrittsszenarien abends im Club meist so unglaublich langweilig finde.
Übrigens ist in der Sendung aus Nettersheim auch Heinz Rudolf Kunze mit seiner deutschen nicht Coverversion, sondern “Nachdichtung” von Lola aufgetreten. Im Gespräch mit Alan Bangs äußerte er sich dann so über Skeleton Crew, dass er diese Band höre, wenn er frei habe, und sie sein schlechtes musikalisches Gewissen darstelle, weil der Mainstream blablabla…
Sonntag, 18. September 2011
Politik und Sport
Wahlabend in Berlin. Die FDP (1,8%) ist in der Politik zur Zeit das, was der HSV (18.) in der aktuellen Saison in der Fußballbundesliga ist. Dem HSV wünsche ich allerdings schnell bessere Zeiten. Berücksichtigt man jedoch, dass der HSV-Präsident Carl-Edgar Jarchow ein FDP-Mann ist, kann das wohl nicht mehr als ein frommer Wunsch sein.
Mittwoch, 14. September 2011
Über und unter Minsk
Wie es aussieht, kann man mit dem notwendigen Mut und einer gewissen Dreistigkeit in der Hauptstadt der “vorletzten Diktatur Europas” (die letzte wäre der Vatikanstaat) hier und dort eindringen und diese unglaublichen Fotos machen. Chapeau.
Montag, 22. August 2011
Mittlere Katastrophe für Ashausen (und mich)
Vielleicht habe ich nicht richtig aufgepasst oder an dem Tag einfach keine Tagesschau gesehen, aber vor über vier Monaten, am 20. April, wurde der Kiessieb- und Waschturm in Ashausen (Steinhageturm) zunächst zweimal erfolglos gesprengt. Scheinbar war der Turm doch nicht so morsch und marode wie gerne behauptet wurde. Bei der zweiten Sprengung fing der Turm jedoch Feuer, brannte dann eine zeitlang licherloh, um letztendlich noch halbwegs wie gewünscht einzustürzen. Nun war der Steinhageturm nicht der Eiffelturm, aber mit Sicherheit doch eine Besonderheit in einer an Sehenswürdigkeiten recht armen Gegend. Vielleicht wäre eine Sanierung ja langfristig doch die bessere Lösung gewesen. Aber was weiß ich schon davon.
Was mich sowieso viel mehr wurmt, ist die nun endgültig verpasste Gelegenheit, den Turm zu besteigen. Irgendwie war jeder mal als Jugendlicher trotz Absperrzaun und Warnungen oben auf dem Turm gewesen. Nur ich habe, weil ich zu Jugendzeiten zu anständig und vernünftig (im Sinne von ängstlich) war, diese Chance verpasst. Aber möglicherweise ist noch nicht aller Tage Abend. Wenn es möglich ist, das Berliner Stadtschloss wieder aufzubauen, warum sollte dann nicht eines Tages auch der Steinhageturm wieder stehen und mich auf die Dachterasse seines Cafés einladen. Gerne auch mit fünf Euro Eintritt und Fahrstuhl. (Mit dieser touristischen Zukunftsvision bewerbe ich mich hiermit auch gleich als Fremdenverkehrsminister des Landkreises Harburg.)
Samstag, 20. August 2011
Das Jahr 1961
Ich sortiere meine Bücher nach einer Methode, die bei den meisten Besuchern Befremden hervorruft: Nach (Erst-)Erscheinungsjahr. Normalerweise rechtfertige ich mich auf ziemlich bildungsbürgerliche Weise damit, dass mir auf diese Weise Einblicke in Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten der Literaturgeschichte möglich würden, die den Alphabet-, Farben- oder Verlagsgruppierern entgehen müssen. Vielleicht ist es aber auch so, dass der in Büchern kondensierte Weltgeist nicht nur Einzelgeschichten hervorbringt, sondern auch eine übergeordnete Geschichte erzählen will, und zwar nur nerdigen Hegelianern wie mir. Jedenfalls ist die Geschichte des Jahres 1961 eine (ziemlich unspektakuläre) Science-Fiction-Geschichte:
Freitag, 19. August 2011
Linkktipp
A date showed up with an albino ferrett named Dylan on a leash. She channelled all chat through him “ Dylan says….”
Nicht, dass ich nicht eigentlich sehr viel besseres zu tun hätte, als seit einer halben Stunde das Unglück anderer Leute zu verfolgen, aber so ist das ja manchmal mit diesem Internet. Sehr, sehr unterhaltsam.
Montag, 15. August 2011
Gutes Kriterium
Samstag, 30. Juli 2011
Porträt eines Außerirdischen III
Teil 1: Porträt eines Außerirdischen
Teil 2: Porträt eines Außerirdischen II
Die Überschrift des dritten Teils aus meiner Reihe zeichnerischer Frühwerke trifft es eigentlich nicht richtig. Da sie aber nicht komplett abwegig ist, will man ja auch nicht allzu abwechslungsreich sein. In Wahrheit handelt es sich bei der dargestellten Person um eine meiner ehemaligen Deutschlehrerinnen. Heute ist mir nicht klar, warum ich vor Jahren dieses bezaubernde und detailverliebte Porträt angefertigt habe. Andere Lehrer habe ich meiner Erinnerung nach nicht so schön mit Kuli auf Schreibblock festgehalten.
Mittwoch, 20. Juli 2011
Eigentlich nicht, aber so (Der CD-Kauf)
Eine beliebte Floskel der Teilnehmer bei Das perfekte Dinner lautet: Eigentlich mag ich Gericht/Zutat xyz überhaupt nicht, aber so zubereitet/verwendet hat es mir richtig gut geschmeckt. So geht es mir mit dem neuen Album here before von The Feelies, aus dem mich heute morgen in der Sendung Von Bullerbü nach Babylon einige Lieder begeistert haben.
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