möchte ich Euch dieses Video
via
Samstag, 30. Januar 2010
~
Unfassbar, einfach unfassbar. Und ich freue mich schon darauf, wenn das Beispiel in Deutschland Schule macht.
[via]
Geschrieben von ja_be
in Leben, richtig (in: Leben, falsch)
um
18:47
| 2 Kommentare
| Keine Trackbacks
Tags für diesen Artikel: yale
Freitag, 29. Januar 2010
Landser-Kater
Es ist wahrscheinlich eine bloße handwerkliche Finesse, die Fachfremde irritiert, aber von Veteranen der schreibenden Zunft lediglich zur Kenntnis genommen wird. Da ich der ersten Gruppe angehöre, stolperte ich eben über folgenden Ausschnitt:
(http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/6001/schiff_versenkt_kater_am_leben.html)
Oder muss in jedem Artikel, der sich - wie auch immer - dem Zweiten Weltkrieg widmet, der Frage nachgegangen werden, wer wieviel über den Holocaust wusste? Die S-Bahn wird auch in den kommenden Monaten nur nach einem Notfahrplan fahren.
Kann ja auch sein, dass die Artikel bei Spiegel-Online weitgehend automatisiert zusammengestellt werden. Viele Autoren erstellen Datenbankeinträge (Sätze oder Absätze), versehen sie mit Schlagworten (2. Weltkrieg, Nazis, England, Katze) und dann muss nur noch ein Praktikant auf “Artikel senden” klicken. Oder so.
Einen Tag, nachdem der britische Flugzeugträger “HMS Ark Royal” von einem deutschen U-Boot torpediert worden war, wurde das letzte Besatzungsmitglied aus dem Wasser gefischt. Am 13. November 1941 hatte U 81 vor Gibraltar zugeschlagen, die Mannschaft des getroffenen Trägers war sofort evakuiert worden. Am Tag darauf sollte die “Ark Royal” in den nächsten Hafen geschleppt werden, doch sie rollte sich auf die Seite und sank. Zurückblieben nur im Wasser treibende Wrackteile - und ein triefnasser Kater.
Wussten die deutschen Landser vom Holocaust? Ja, sagt Annette Schücking-Homeyer, die als Rot-Kreuz-Helferin hinter der Ostfront arbeitete. Über den Judenmord sei offen gesprochen worden.
Er klammerte sich, “verärgert, aber weitgehend unverletzt” an ein Holzstück. Ein britischer Marinesoldat entdeckte das Tier, als er von einem der zur Rettung herbeigeeilten Schiffe auf das Wasser hinunterblickte. Die tropfende Katze wurde an Bord der “HMS Legion” gehievt. Dort strich bereits eine Tigerkatze umher, die bereits während der Evakuierung “in den Armen eines königlichen Marineinfanteristen” das Schiff gewechselt hatte.
(http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/6001/schiff_versenkt_kater_am_leben.html)
Oder muss in jedem Artikel, der sich - wie auch immer - dem Zweiten Weltkrieg widmet, der Frage nachgegangen werden, wer wieviel über den Holocaust wusste? Die S-Bahn wird auch in den kommenden Monaten nur nach einem Notfahrplan fahren.
Kann ja auch sein, dass die Artikel bei Spiegel-Online weitgehend automatisiert zusammengestellt werden. Viele Autoren erstellen Datenbankeinträge (Sätze oder Absätze), versehen sie mit Schlagworten (2. Weltkrieg, Nazis, England, Katze) und dann muss nur noch ein Praktikant auf “Artikel senden” klicken. Oder so.
Freitag, 22. Januar 2010
Das nennt man wohl einen homogenen Freundeskreis...
(Gleichzeitig “Die Präsidenten”, Teil 2; je länger das Jahr dauert, desto weniger Lust habe ich zum Raussuchen weiterer Neujahrsreden)
Geschrieben von ja_be
in Leben, richtig (in: Leben, falsch)
um
14:54
| Noch keine Kommentare
| Keine Trackbacks
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Mein Weihnachtsstatement
Nach dem Weihnachtskonzert von bohren & der club of gore entließ die Band das Publikum in die schneeweiße Nacht mit den einfachen, aber wahren Worten, die ich hiermit an meine Leserschaft weitergeben möchte:
Bleibt fröhlich.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Borbetomagus
Neueste Episode aus dem Raum18 vom Hofberichtserstattungsblog antimateur.org. Die Schläuche an die Saxophone gestöpselt und Borbetomagus gelauscht:
Man muss die jungen Leute sich auch mal austoben lassen.
Get the Flash Player to see this player. JavaScript is also needed to see this player.
Man muss die jungen Leute sich auch mal austoben lassen.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Hinweis
Am Mittwoch, dem 16. Dezember, 9 Uhr abends, spielen Borbetomagus im weiter unten schon erwähnten Raum 18.
Ich erwähne das hier nur, um 1. dem Verfasser des Raum-18-Beitrags für sein feines, kleines Filmchen zu danken (“gut fotografiert”, könnte man sagen, konnte das aber nicht, weil die Kommentare gesperrt waren), und um 2. einen Anlass für das Posten dieses Bildes zu haben, das ich neulich irgendwo (ich glaube, hier) fand:

Kommt alle. Das wird sicher gut.
NACHTRAG: Die hier, nicht die hier. Glaube ich zumindest.
Ich erwähne das hier nur, um 1. dem Verfasser des Raum-18-Beitrags für sein feines, kleines Filmchen zu danken (“gut fotografiert”, könnte man sagen, konnte das aber nicht, weil die Kommentare gesperrt waren), und um 2. einen Anlass für das Posten dieses Bildes zu haben, das ich neulich irgendwo (ich glaube, hier) fand:
Kommt alle. Das wird sicher gut.
NACHTRAG: Die hier, nicht die hier. Glaube ich zumindest.
Dienstag, 8. Dezember 2009
splitter
samstag abend kurzfristig zum tanzbein schwingen im raum18 gewesen. berlin speedcore hatte zur trash & core sause geladen.
letztendlich dann doch nicht getanzt. wie sind 600bpm in moves umzusetzen? schien aber keiner der anwesenden zu wissen.
Get the Flash Player to see this player. JavaScript is also needed to see this player.
letztendlich dann doch nicht getanzt. wie sind 600bpm in moves umzusetzen? schien aber keiner der anwesenden zu wissen.
Freitag, 4. Dezember 2009
Im Wandel der Zeit
Am 10.06.2006 sah es im Bahnhofstunnel von Stelle mehrheitlich so aus:

Dreieinhalb Jahre später, genau genommen am 28.11.2009, finden sich am selben Ort überwiegend solcherlei Bilder:

Handelt es sich hierbei um einen ästhetischen Paradigmenwechsel im Hamburger Speckgürtel? Oder wurde nur eine jugendliche durch eine kindliche Schmiererei ersetzt? Zu welcher Antwort man auch gelangt, sicher ist: “Die von der Reinigung klatschen Beifall” (Human Punx, Epilog)

Mutterliebe
Dreieinhalb Jahre später, genau genommen am 28.11.2009, finden sich am selben Ort überwiegend solcherlei Bilder:

Achterbahn
Handelt es sich hierbei um einen ästhetischen Paradigmenwechsel im Hamburger Speckgürtel? Oder wurde nur eine jugendliche durch eine kindliche Schmiererei ersetzt? Zu welcher Antwort man auch gelangt, sicher ist: “Die von der Reinigung klatschen Beifall” (Human Punx, Epilog)
Donnerstag, 3. Dezember 2009
House-Aufgabe
Liebe Freunde,
gestern hatten der große Stoppelkao und ich eine Schnappsidee, die Euch vorzuenthalten nicht fair wäre.
Es gilt als beinahe ausgemacht, dass der Meister der Fußball-Bundesliga in dieser Saison aus Bremen kommen wird. So viel Pessimismus muss erlaubt sein. Da ein großer Meister der HipHop-, Reggae- und Funk- bzw. Soul-Musik bekennender Werder-Fan ist (wahrscheinlich weil die mit “Style” kicken), ist abzusehen, dass von ihm ein Meisterschaftslied veröffentlicht werden wird. Nun zur Schnappsidee, die gleichzeitig als Houseaufgabe für die besinnliche Zeit verstanden werden kann:
Auf welcher bereits veröffentlichten Komposition wird das Meisterlied basieren und mit welchem Text wird es neu eingesungen? Vorschläge bitte in die Kommentare, an mich oder nach Eimsbush.
gestern hatten der große Stoppelkao und ich eine Schnappsidee, die Euch vorzuenthalten nicht fair wäre.
Es gilt als beinahe ausgemacht, dass der Meister der Fußball-Bundesliga in dieser Saison aus Bremen kommen wird. So viel Pessimismus muss erlaubt sein. Da ein großer Meister der HipHop-, Reggae- und Funk- bzw. Soul-Musik bekennender Werder-Fan ist (wahrscheinlich weil die mit “Style” kicken), ist abzusehen, dass von ihm ein Meisterschaftslied veröffentlicht werden wird. Nun zur Schnappsidee, die gleichzeitig als Houseaufgabe für die besinnliche Zeit verstanden werden kann:
Auf welcher bereits veröffentlichten Komposition wird das Meisterlied basieren und mit welchem Text wird es neu eingesungen? Vorschläge bitte in die Kommentare, an mich oder nach Eimsbush.
Montag, 23. November 2009
Marginalie aus der schlechten alten Zeit
Dienstag, 17. November 2009
Picknick das System
Gut, vielleicht entpuppt man sich als Pedant, wenn man Produkte wie dieses:

auf ihren textlichen Gehalt hin hört. Der Titel stammt sicher nicht von Walther von der Vogelweide, und die Interpreten Rita Straps, Reiner Maco, Arno Zwickel und “die bekannte Gummiband” sehen sich möglicherweise nicht in der Tradition nachdenklicher Liedermacher oder empfindsamer Poeten. Was man allerdings erwarten durfte, nachdem man die für einen Euro erstandene Kassette mit zitternden Fingern in die allseits bereite Öffnung des Autoradios geschoben hatte (die auf das Cover gedruckte Aufforderung “drauflegen und mitmachen!” richtet sich wohl eher an die glücklichen Besitzer der LP-Version und verliert bei der MC etwas an knisternder Zweideutigkeit), ist so etwas wie Sex. Gerne hätte man sich von primitiver Derbheit oder in Musik gegossener Obszönität schocken lassen; auch die eine oder andere sexistische Pointe hätte man gerne über sich ergehen lassen oder gar - bei entsprechender Qualität - in den eigenen Wortschatz übernommen. Von all dem kann nun beim sexy-Picknick keine Rede sein, denn: Es geht überhaupt nicht um Sex. Die einzigen Körperteile, die ausgiebig zum Einsatz kommen, sind die Augen, die zum unablässigen Zwinkern gebraucht werden, und die animalische Enthemmung des Geschlechtsakts weicht einer schwer zu ertragenen Angespanntheit, die dem offenkundigen Samenstau mit dem Ausstoßen allerlei handverlesener Ressentiments begegnen will. Ob Schwule (“Ich bin der Detlef aus Calais” - zwinker, zwinker), Amerikaner (denen in einer Art lustvoller Triebverdrängung die etwas anzüglicheren Zeilen von “Muß i denn zum Mägdele hinaus” in den Mund gelegt werden - ist eben doch ein Tier, der GI) oder natürlich die Weiber - hier ist für jede Angstphantasie des verklemmten Mannes was dabei. Ein durchgehender Schunkelbeat mit vielen Bumsfalleras und Hoppsassas trägt einen ohne viel Federlesens durch diese schwitzige Hölle, die natürlich auch eine des Wortspiels ist: Soviel Picknicken (für die ganz Unschuldigen: Es reimt sich auf ficken - zwinker, zwinker) war selten in deutschen Wäldern.
Bei aller Besorgnis über die Pornowelle, die gegenwärtig schon zehn-, achwas dreijährige Kinder zu Experten in Sachen Gruppensex macht: Angesichts dieser Picknicker, die von ihr hoffentlich hinweggefegt und -gefickt wurden, wird sie zur historischen Notwendigkeit.
auf ihren textlichen Gehalt hin hört. Der Titel stammt sicher nicht von Walther von der Vogelweide, und die Interpreten Rita Straps, Reiner Maco, Arno Zwickel und “die bekannte Gummiband” sehen sich möglicherweise nicht in der Tradition nachdenklicher Liedermacher oder empfindsamer Poeten. Was man allerdings erwarten durfte, nachdem man die für einen Euro erstandene Kassette mit zitternden Fingern in die allseits bereite Öffnung des Autoradios geschoben hatte (die auf das Cover gedruckte Aufforderung “drauflegen und mitmachen!” richtet sich wohl eher an die glücklichen Besitzer der LP-Version und verliert bei der MC etwas an knisternder Zweideutigkeit), ist so etwas wie Sex. Gerne hätte man sich von primitiver Derbheit oder in Musik gegossener Obszönität schocken lassen; auch die eine oder andere sexistische Pointe hätte man gerne über sich ergehen lassen oder gar - bei entsprechender Qualität - in den eigenen Wortschatz übernommen. Von all dem kann nun beim sexy-Picknick keine Rede sein, denn: Es geht überhaupt nicht um Sex. Die einzigen Körperteile, die ausgiebig zum Einsatz kommen, sind die Augen, die zum unablässigen Zwinkern gebraucht werden, und die animalische Enthemmung des Geschlechtsakts weicht einer schwer zu ertragenen Angespanntheit, die dem offenkundigen Samenstau mit dem Ausstoßen allerlei handverlesener Ressentiments begegnen will. Ob Schwule (“Ich bin der Detlef aus Calais” - zwinker, zwinker), Amerikaner (denen in einer Art lustvoller Triebverdrängung die etwas anzüglicheren Zeilen von “Muß i denn zum Mägdele hinaus” in den Mund gelegt werden - ist eben doch ein Tier, der GI) oder natürlich die Weiber - hier ist für jede Angstphantasie des verklemmten Mannes was dabei. Ein durchgehender Schunkelbeat mit vielen Bumsfalleras und Hoppsassas trägt einen ohne viel Federlesens durch diese schwitzige Hölle, die natürlich auch eine des Wortspiels ist: Soviel Picknicken (für die ganz Unschuldigen: Es reimt sich auf ficken - zwinker, zwinker) war selten in deutschen Wäldern.
Bei aller Besorgnis über die Pornowelle, die gegenwärtig schon zehn-, achwas dreijährige Kinder zu Experten in Sachen Gruppensex macht: Angesichts dieser Picknicker, die von ihr hoffentlich hinweggefegt und -gefickt wurden, wird sie zur historischen Notwendigkeit.
Montag, 26. Oktober 2009
(Fast) National befreite Zone
Bin das nur ich, oder ist es merkwürdig, mit welcher Akkuratesse die Stadt Oranienburg hier die geringe Anzahl ihrer “ausländischen Mitbürger” (der Pseudo-Respekt, der mit diesem Ausdruck daherkommt, ist immer wieder aufs Neue abstoßend) erfasst?
Immerhin blitzen auf diese Weise hinter den schnöden Zahlen Einzelschicksale durch: Wie das wohl ist, zu den 0,2% Ausländern im Ortsteil Zehlendorf zu gehören? Da müsste man einen der beiden Herren glatt mal fragen.
Immerhin blitzen auf diese Weise hinter den schnöden Zahlen Einzelschicksale durch: Wie das wohl ist, zu den 0,2% Ausländern im Ortsteil Zehlendorf zu gehören? Da müsste man einen der beiden Herren glatt mal fragen.
(Seite 1 von 36, insgesamt 535 Einträge)
nächste Seite »


Kommentare